Eintracht Ahaus: Ahaus fehlt die Effektivität im Torabschluss
AHAUS Einen starken Auftritt zum Saisonauftakt konnte die Eintracht aus Ahaus nicht mit Zählbarem krönen. Trotz eigener 1:0-Führung verlor die Mannschaft von Trainer Stefan Bennink letztendlich mit 1:2 beim Vorjahresdritten Viktoria Heiden.
Alexander Edel. (Foto: Bernhard Mathmann)
Ausschlaggebend für diese Niederlage war die größere Effektivität im Torabschluss auf Seiten der Gastgeber. Zu Beginn kamen die Gäste gut ins Spiel und hatten durchaus berechtigte Ansprüche auf den Führungstreffer.
Pech hatte die Eintracht allerdings nicht allein im Torabschluss, sondern auch bei einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Gerechterweise wurden die Seiten torlos gewechselt. Nach der Pause sahen die Besucher weiterhin ein verteiltes Spiel und einen Gast, der das Tempo noch einmal erhöhte. Was aus dem Spiel heraus nicht gelang, klappte dann per Standardsituation. Rainer Hackenfort wurde im Strafraum regelwidrig zu Falle gebracht. Beim fälligen Elfmeter ließ Alexander Edel (Foto l.) dem Torsteher keine Abwehrchance (65.). Die Großchance, diese Führung auszubauen, bot sich Hackenfort fünf Minuten darauf. Alleine durchgestoßen wurde sein Sturmlauf durch den Pfiff des Schiedsrichters jäh gestoppt - eine "sehr fragwürdige Abseitsentscheidung", so Bennink.
"Aus dem Nichts" kamen dann die Hausherren zum Ausgleich durch Stefan Radefeld (77.). Von diesem Schock erholte sich Ahaus sehr gut und drängte auf die erneute Führung. Doch das Schusspech blieb Hackenfort, Edel und später auch Marc Brink (Foto r.) treu. Als dann ein Befreiungsschlag eines Heidener Abwehrspielers Radefeld fand, steuerte dieser auf Torhüter Marc Lüdiger zu. Dieser konnte den Ball noch abwehren, doch Philipp Risthaus staubte zum 2:1 ab (85.).
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