Reitsport: Familien-Treffen der Nachkommen von Cornet Obolensky
VREDEN. Mit Cornetta und Clemens Obolensky, gezogen von Vera Löpping aus Legden, stellt der Oedinger Stefan Engbers gleich zwei Nachkommen des Schimmel-Hengstes Cornet Obolensky beim großen Hallenreitturnier des RV Vreden vor - weitere 45 Nachkommen des "Springwunders" wurden zum großen "Obolensky-Familientreffen" in Vreden gemeldet.
Clemens Obolensky unter dem Sattel von Stefan Engbers (RV Südlohn-Oeding). (Foto: Bernhard Mathmann)
Clemens Obolensky unter dem Sattel von Stefan Engbers (RV Südlohn-Oeding). (Foto: Bernhard Mathmann)
Cornet Obolensky, Schimmelhengst des Jahrgangs 1999, gekört 2001 in Münster-Handorf, ist im Besitz von Valentyn Nychyprenko in Kiew und leistet derzeit seine Dienste im Gestüt von Kai Ligges. Beim Bundeschampionat 2009 stellte er das höchste Kontingent an Nachkommen bei den fünf- und sechs-jährigen Springpferden, auf den Turnieren der Saison 2010 waren die ältesten Nachkommen als Siebenjährige bereits in der Klasse S angekommen. Die Zahl der gekörten Söhne des Cornet Obolensky hat sich auf 50 erhöht, darunter die Siegerhengste Cornado, Cosinhus und Coronas.
Cornet Obolensky wurde unter dem Sattel von Marco Kutscher (Riesenbeck) bei Großen Preisen und Nationenpreisen seinem Ruf als "Springwunder" gerecht: So auch beim Samsung Super League Finale, das er zum zweiten Mal gewann. 2008 wurde er Bronzemedaillengewinner der DM in Balve und zählte zum Olympia-Team von Hong Kong. 2009 war er Zweiter im Weltcupspringen von Bordeaux, Dritter in Rio de Janeiro.
Cornet Obolenskys Vater Clinton gehörte unter dem Belgier Dirk Demeersman zu den weltweit erfolgreichsten Springhengsten. Die Mutter Rabanna und die Großmutter Holivea platzierten sich in schweren Springen.

















