Benninghofer-/Wittbräucker Straße: Zu viel Verkehr - auch nach der A45-Sperrung
HÖCHSTEN Es waren Frust-Wochen für Autofahrer im Dortmunder Süden. Während der Sperrung der A45 ballte sich der Verkehr rund um die Kreuzung Benninghofer Straße/ Wittbräucker Straße. Die Folgen: endlose Staus, lange Wartenzeiten für die Autofahrer, Abgasbelastung und Lärm. Entspannung ist nicht in Sicht.
Die Kreuzung Benninghofer Straße/Wittbräucker Straße ist eine wichtige Achse im Dortmunder Süden - das führt zu vielen Problemen. (Foto: Christian Rothenberg)
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Die Probleme, die die Situation am Höchsten verursachte, waren vielfältig. Da die Kreuzung etwas versetzt ist, gibt es dort drei verschiedene Grünphasen. Gerade zu den Stoßzeiten während des Berufsverkehrs wird die Lage deshalb kritisch. Schnell bilden sich lange Warteschlangen. Manchmal reichen sie sogar bis zur Grundschule Loh, die fast einen Kilometer entfernt ist.
Anlieger sind verzweifelt
„Oft stehen mehr als 50 Autos an der Ampel und ich komme erst bei der vierten oder fünften Grünphase durch“, sagt Christine Klein, die an der Kreuzung einen Friseur-Salon betreibt. Ein Problem sind auch die Linksabbiegerspuren, die sich in der Mitte der Kreuzung schneiden. „Wenn vier oder fünf Autos gleichzeitig einfahren, ist alles verstopft. Dann geht das Gehupe los“, sagt Sabine Meier, des Inhaberin des nahe liegenden Ladens „JoJo Kindermoden“.
Entspannung ist nicht in Sicht. Die Kreuzung ist einer der Knotenpunkte, führt im Westen Richtung Herdecke und Wetter und im Süden nach Schwerte. Wer aus der Innenstadt kommt und in diese Städte fahren will, hat kaum eine andere Wahl.
Vor Jahren gab es Pläne, die voneinander versetzt stehende Benninghofer mit der Höchstener Straße zu begradigen. Doch aus dem Vorhaben wurde nichts. Ein Haus hätte abgerissen werden sollen. Das wollten die Anwohner nicht. Also blieb alles so, wie es war.
Stadtverwaltung: "Die beste Lösung"
In der Stadtverwaltung ist das Problem bekannt. Aber weitere Optionen, die Schaltung zu optimieren seien, so Kampmann, ausgereizt. Auch Renno sieht keine aussichtsreiche Lösung. „Die Schaltung wurde mehrfach optimiert. Die jetzige ist die beste.“ Die Straße sei eben die Hauptachse im Süden.
Um das zu ändern, müsste man die Benninghofer Straße schon schließen. Und das sei sicherlich keine Lösung.












