Lütgendortmund: Weihnachtslichter im Ortskern könnten das ganze Jahr hängen bleiben
LÜTGENDORTMUND Heilige drei Könige? Vorbei. Maria Lichtmess? Auch vorbei. Aber in Lütgendortmund ist irgendwie noch Weihnachtszeit. Zumindest im Ortskern. Denn dort prangen die Sterne - immer noch. Und das soll auch so bleiben.
In Lütgendortmung hängen noch die Weihnachtssterne. (Foto: Stephan Schütze)
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Die Lichterketten sollen in der nächsten Woche entfernt werden. Damit sie bei einem möglichen Pflegeschnitt nicht im Weg sind. „Obwohl es sehr kalt ist, was die Arbeit nicht schöner macht“, so Hofmann.
Einzelhändler sind dagegen
Die restlichen Sterne, nämlich die an den Laternen, würde der Vorsitzende der Händler und Gewerbetreibenden in Lütgendortmund am liebsten gar nicht mehr entfernen.
Eine Maßnahme, von der aber nicht alle Händler im Ort begeistert sind. „Das sieht doch furchtbar aus“, sagt Drogist Wilhelm Mohrenstecher. Und Günter Eustrup, Seniorchef von Schreibwaren Köhler, befürchtet: „Die Witterung wird der Beleuchtung zusetzen.“
Beiträge reichen nicht aus
Das sieht Werner Hofmann anders. „Nicht die Witterung, sondern das Lagern sowie das An- und Abschrauben setzt den Sternen zu. Wir haben im vergangenen Jahr 2000 Euro in Ersatzteile investiert und viele Stunden gebastelt, bis alle Sterne wieder leuchteten“, berichtet er.

"Die meisten würden es überhaupt nicht merken"
Anderseits kommen die Männer, die bislang ehrenamtlich die Weihnachtsbeleuchtung installierten, in die Jahre. „Ich bin mit 63 Jahren noch der Jüngste, der in drei Meter Höhe die Lichter anschraubt“, sagt Werner Hofmann „Und deshalb werden wir über kurz oder lang eben doch eine Firma einschalten müssen“, glaubt sein Stellvertreter Uli Neidl.
Oder die Sterne bleiben eben ganzjährig hängen. Für Werner Hofmann wäre das eine echte Option. „Ich bin sogar sicher, die meisten Leute würden das sogar überhaupt nicht merken.“












