Sebastian Diercks verbindet Hobbys: Er rollt und dreht Filme
EMSDETTEN Skaten, filmen und Videotechnik. Drei Hobbys, die perfekt zueinander passen und sich gut verbinden lassen. Für Sebastian Diercks gilt das besonders. Nachdem er sein Talent für das Skaten entdeckt hatte, empfand er ebenfalls Spaß am Filmen.
Sebastian Diercks skatet und filmt: "Zuerst müssen meine Videos etwas bekannter werden, vor allem in der Szene." (Foto Carl Beike)
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Das erste Board
Der 17-Jährige bekam mit acht Jahren das erste Skateboard in seine Hände und fing im Alter von elf Jahren aktiv an, Sprünge und Tricks zu üben. „Ich hab´s bei anderen gesehen, und mir hat es direkt gefallen“, erklärt er.
Zwei Jahre später folgte die nächste Passion. Die ersten Videos filmte Sebastian bereits mit 13 Jahren, „damals aber noch ziemlich unprofessionell“, fügt er im Gespräch mit der EV hinzu. Als er sich im Herbst 2011 seine erste eigene Spiegelreflexkamera zulegte, war seine Laufbahn hinter der Linse nicht mehr aufzuhalten.
Erfolgreich
Der Sport kam dabei nie zu kurz: Als Skater nahm Sebastian an Wettbewerben, so genannten Contests, teil. In Rheine belegte der damals 14-Jährige den ersten Platz. In Emsdetten wurde er im Jahr 2009 Zweiter und 2010 Dritter bei Skate-Contests.
Heute kommt ihm der Skatepark an den Klärteichen gelegen. Mehrmals pro Woche kommt er dort vorbei, um Freunde zu treffen, um zu filmen und zu skaten.
Großer Aufwand
Das Filmen, Schneiden und Bearbeiten von Videos beansprucht sehr viel Zeit: „Für zehn Sekunden Filmmaterial ist man auch schon mal einen ganzen Tag lang unterwegs“, erläutert Sebastian. Weil die meisten Videos über eine Minute lang sind, wird klar, dass das Sammeln von Filmmaterial für ein Video mehrere Wochen Arbeit bedeutet. Wenn das Ergebnis gelungen sein soll, braucht Sebastian zum Bearbeiten seines Werkes mindestens sieben Tage – bei mehreren Stunden täglich.
Zwei Hobbys
Zwei Hobbys, die Zeit fressen, da muss die Schule zu kurz kommen? Stimmt nicht: „Die meiste Zeit bearbeite ich das Material am Wochenende. So etwa von elf Uhr nachts bis spätestens vier Uhr morgens.“ So bleibt ihm genug Zeit an den Wochentagen für den Besuch im Fitnessstudio oder zum Lernen am Schreibtisch. Bei seinen Hobbys ist der 17-Jährige darauf angewiesen, dass Eltern und Freunde hinter ihm stehen. „Motivierend für mich, ist zu sehen, was am Ende beim Filmen herauskommt. Dann wird einem klar, warum man das Ganze macht“. Dabei wird Sebastian immer geschickter im Umgang mit der Kamera.
Traumjob
Festhalten will er am Hobby Filmen auf jeden Fall. „Zuerst müssen meine Videos etwas bekannter werden, vor allem in der Szene“. Wenn möglich, will er später im Berufsleben etwas in Richtung Film und Animation machen. „Wenn das nicht klappt, war es auf jeden Fall ein gutes Hobby.“ Wer jetzt neugierig geworden ist: Die Werke von Sebastian gibt´s auch auf Youtube (Kanal „iTruble“).
www.youtube.com/iTruble
















