Gesamtschule: 200 Besucher beim Tag des Offenen Gebäudes
GREVEN Zum Tag des Offenen Gebäudes, nicht zum Tag der Offenen Tür begrüßte Schulleiter Ingo Krimphoff interessierte Schüler und Eltern im Foyer der Justin-Kleinwächter Realschule. Am Samstag fand der zweite Infotag für die neue Grevener Gesamtschule statt - aber diesmal ging es allein um die Gebäude der neuen Gesamtschule. Wieso aber nur zum Tag des offenen Gebäudes?
Die Räume der Gesamtschule Greven kennen lernen und schon mal Gebäude-Luft schnuppern, das konnten am Samstag interessierte Schüler mit ihren Eltern. (Hellmann)
Los ging es mit dem Rundgang im Eingangsbereich, „der seine Funktion auch in Zeiten der Gesamtschule beibehalten wird“. Die Klassenräume der zukünftigen Fünferklassen werden sich rund um das Foyer wiederfinden. „Wir haben bewusst dieses enge Konzept gewählt“, erklärte Krimphoff den Kindern und Erwachsenen. Um die unzähligen Fragen der zukünftigen Schüler und Interessenten zu beantworten, ging es schnell in kleinen Gruppen mit einem Experten, einem Lehrer oder dem Schulleiter, durch das Gebäude: Wo sitzen wir? Wo können wir in der Mittagspause spielen? Was gibt es in der Mensa zu essen?
Spielräume
Fotostrecke Gesamtschule Greven
Auf dem Schulhof ging der Rundgang weiter: Zwischen Turnstangen, Basketballkörben, Fußballtoren und Trampolinen lag es versteckt, das Paradies der Kinder. „Hier können wir den ganzen Tag kicken“, meinte ein Junge zu seinem Spielkameraden und deutete auf den Bolzplatz. Aus diesen Plänen wird wohl nur in den Pausen etwas. „Direkt neben dem Platz liegt der Pavillion“, zeigte Krimphoff den Eltern das Gebäude, „wobei hier keine Klassen untergebracht werden. Vielmehr werden hier Spielräume oder andere Angebote des Ganztages geschaffen. Möglicherweise kommen hier auch ein Chill-Raum oder Kicker rein.“ An der Rönnesporthalle, einer ganz normalen Sporthalle, wie Krimphoff sie beschrieb, ging es vorbei in die Kunsträume und dann weiter in den Trakt der Naturwissenschaften.Praktische Dinge
„In den meisten Fachräumen haben wir schon interaktive Tafeln“, präsentierte Krimphoff die mediale Ausstattung der Räumlichkeiten. In einem Klassenzimmer, das wohl bald Lernort für eine Fünfer-Klasse sein wird, gab es dann noch einen Beispielstundenplan, wie er auch in der Gesamtschule aussehen könnte.
Geduldig beantworteten Krimphoff und seine Kollegen die Fragen der Schüler und Eltern, bevor es dann in die Mensa ging, wo weitere Informationsbroschüren über ganz praktische Dinge, wie die Schulbusanbindung oder auch spezielle Themen, die die zukünftige Gesamtschule betreffen, auslagen. Bei Kaffee und Brötchen sprach man noch gemeinsam über den Infotag und die ein oder anderen Eltern nahmen sich auch den Anmeldebogen für ihr Kind schon mit nach Hause.















