Tischtennis: DJK lässt zwei Niederlagen den Endlich-Sieg folgen
GREVEN Das Spiel des Tischtennis-Landesligisten DJK Greven bot nach dem von zwei Niederlagen angeschlagenem Selbstvertrauen den Endlich-Faktor: Gegen den VfL Ramsdorf hat Blau-Weiß endlich wieder gewonnen, endlich wieder drei Doppel-Erfolge gefeiert, endlich wieder eine in allen Mannschaftsteilen gute Leistung gezeigt. 9:3 lautete das Ergebnis.
Michael Wenk. (Foto: Thomas Strack)
Die Grevener hatten ihre Doppel umgestellt. Es spielten wieder die aus der Hinrunde bekannten Doppel Rothe/Wenk und Buschkamp/Kaltmeier, zudem traten erstmals Nathan/Zumbrunn zusammen an die Platte. Rothe/Wenk spielten mit lang vermisster Dominanz, gewannen mit 3:0. Im spannendsten Spiel des Tages legten Buschkamp/Kaltmeier nach (11:8, 9:11, 9:11, 11:9, 11:9), auch Nathan/Zumbrunn siegten nach fünf Sätzen.
In bester Spiellaune
Reinhard Rothe holte im ersten Einzel nach fünf Sätzen den nächsten Punkt für Greven, auch der zweite Führungsspieler Michael Wenk steuerte einen Sieg bei zur 5:0-Führung bei. Drei enge Sätze bestritt Dirk Buschkamp, sein Gegenüber siegte. Auch Rajeevan Nathan war Fortuna nicht hold, nach 2:0-Satzführung verlor er mit 2:3. Ramsdorf verkürzte damit auf 2:5. Hatte auch das mittlere Paarkreuz das Pech am Schläger, das untere Paarkreuz sprühte nur so vor Spiellaune, ohne jedoch das volle Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Matthias Kaltmeier kämpfte sich durch die ersten beiden Sätze, ehe er im dritten Durchgang leichtes Spiel hatte. Marc Zumbrunn musste nur im dritten Satz aufpassen. Die DJK führte nun mit 7:2. Reinhard Rothe hätte dann schon einen Punkt sichern können, doch er verlor nach engen Spielen 0:3. Dafür ging Michael Wenk siegreich aus seinem Fünf-Satz-Spiel. Den Schlusspunkt setzte Dirk Buschkamp in drei Sätzen.
Doppelproblem genutzt
"Ramsdorf hat auch ein kleines Doppelproblem, und das haben wir genutzt", freute sich Matthias Kaltmeier. "Spätestens nach dem ersten Einzel haben die Ramsdorfer aufgesteckt - da hatte Reinhard Rothe einen 0:2-Satzrückstand noch gedreht." Zur Leistung seiner Mannschaft sagte er: "In der Mitte hatten wir sehr viel Pech, dafür haben wir im unteren Paarkreuz, auch wenn wir nicht überragend gespielt haben, die Punkte eingefahren. Dass Reinhard Rothe sein zweites Spiel verloren hat, hat auf einer taktischen Leistung seines Gegners beruht. Dafür hat Michael Wenk trotz Rückenproblemen seinen zweiten Sieg geholt. Und Dirk Buschkamp hat dann alles klar gemacht."
Trotz des Erfolgs bleiben die Grevener auf Platz fünf, aufgrund der schlechteren Spielewertung.










