Andacht zum Totenmonat: Chorgesang und Kerzenschein erhellen dunkle Kirche
HEEK. Der Kirchenraum der St.-Ludgerus-Kirche gab für die ersten Konzertbesucher an diesem Sonntag ein ungewohnt düsteres Bild ab. Nur ein paar Kerzen brannten und leuchteten den Kirchenraum sehr spärlich aus. Mit jedem Konzertbesucher wurde es aber durch die mitgebrachten Lichter heller im Kirchenrund und es entstand die perfekte Atmosphäre für die Choralandacht im Totenmonat November.
Die Sängerinnen und Sänger des Chors Cantamus bezauberten das Publikum in der Heeker Kirche St. Ludgerus. (Foto: Helmut Schwietering)
Die Musiker begannen ihr Programm mit „All night, All day“ von Traugott Fünfgeld. „Deep River“ vom gleichen Komponisten und Werke von Johann Sebastian Bach wie etwa „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ und „Jesu meine Freude“ folgten und sorgten für beeindrucktes Schweigen bei den Zuhörern.
Das Vokalensemble Cantamus zeigte sich an diesem Abend in bester Form und steigerte sich während der Vorträge immer weiter. Wenn überhaupt ein Höhepunkt genannt werden kann, so war es „Ruhe in Frieden“ von Klaus Heizmann in der Mitte des Konzerts. Das Lied hätte nach Meinung einiger Besucher gerne noch zehn Minuten länger dauern können und sorgte bei den Gästen für tiefe Eindrücke.
„Tears in Heaven“ von Eric Clapton intonierte der Chor ebenso wie weitere Stücke von Johann Sebastian Bach, Traugott Fünfgeld und Klaus Heizmann. Auch das „Ave Verum Corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart gehörte zu den bekannteren Stücken des Programms und wurde ebenfalls wunderbar interpretiert.
Die Mitglieder von Cantamus haben mit ihrem Konzert den Anwesenden auf beeindruckende Weise die Themen Trost und Hoffnung näher gebracht und nebenbei bewiesen, dass sie sich langsam aber sicher zu einem Geheimtipp entwickeln. Stimmlich bewegte sich die Darbietung auf einem sehr guten Niveau, die Auswahl der Lieder war ebenfalls ansprechend. Das gelungene Konzert war ein weiterer Höhepunkt der Kirchenkonzerte in Heek.















