Gospelkonzert: Leidenschaft springt über
HEEK. Großses Besucherinteresse weckte der Auftritt des Steinfurter Gospelchores „Once Again“ in der Pfarrkirche St.Peter und Paul in Nienborg - und große Begeisterung.
Die Sängerinnen und Sänger des Steinfurter Gospelchores begeisterten in Nienborg (Foto: Elvira Meisel-Kemper)
Die Moderatorin Heide Feige schürte die Begeisterung zusätzlich durch ihre humorvollen und trotzdem anregenden Überleitungen.
Das große Plus des Chores mit 43 Sängern und Sängerinnen unter der Leitung von Winne Voget. sind die vielen Solostimmen, die den Chorvortrag bereicherten. „Time to celebrate“ und „Here I am Lord“ waren die gefühlvoll intonierten Gospels am Anfang. Nicht minder stimmungsvoll wirkte der Song „Angels“ auf die Besucher. Flotter wurde es dann mit „Sittin´On the Dock“, während „Praise“ in den drei Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch gesungen und teilweise auch gesprochen wurde.
Abwechslungsreich und äußerst bewegt präsentierte sich der Chor, während das klare und dennoch humorvolle Dirigat von Voget nicht nur die Sänger lenkte und leitete, sondern auch die begleitenden Musiker Hans-Dieter Boente (Bass-Giatter) und Thomas Pforr (Rhythmus).
Neben sehr schönen, nicht ganz so bekannten Titeln zelebrierten sie buchstäblich die gängigeren Kompositionen, die fast zu jedem Gospelkonzert dazugehören. „Kumbaya my Lord“ und „Gospeltrain“ sind fest im Repertoire. „Shout to the Lord“ war ein bewegender Vortrag mit den Solisten Ralf und Heike Oevermann. Als Liebespaar sangen sie nicht nur hingebungsvoll, sondern besiegelten am Ende des Songs ihre Liebe noch mit einem Kuss.
Im Finale hat der Chor „Heaven“ ein bisschen eigenwillig interpretiert . Das Publikum bedankte sich dennoch mit rauschendem Applaus, denn auch hier wurde deutlich, dass sie mit Musikalität und ganz viel Herzblut dabei sind. „Oh Happy day“ durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor ein Medley bekannter Gospels das Konzert rund machte.
Schon da war abzusehen, dass das stehend applaudierende Publikum die Gäste aus Steinfurt ohne Zugaben nicht gehen lassen würde. „Hallelujah“, „Follow me“ und „Goodnight Sweetheart“ sang der Chor umso beschwingter, denn der schönste Lohn für Musiker ist der begeisterte Applaus.















