Wenige Teilnehmer: Kälte setzt Reitturnier Late-Entry zu
KIRCHHELLEN Die Kälte ist nicht ganz spurlos an der Februar-Ausgabe des Late-Entry-Turniers auf dem Hof „Zur Linde“ vorübergegangen: Deutlich weniger Reiter als sonst nahmen teil.
Die Reiter, die am Late-Entry teilgenommen haben, trotzten der Kälte und überzeugten mit guten Leistungen. (Foto: Berthold Fehmer)
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Einige Starter hatten abgesagt, weil es auf ihren eigenen Höfen Rohrbrüche und andere Frostprobleme gab, die dringend zu beheben waren. Anderen war es aber auch schlicht weg zu kalt.
Gute Bedingungen
Dabei sind die Bedingungen in der Halle so gut gewesen wie es nur ging. Die Reiter lobten den sehr guten Boden – das A und O für ein Reitturnier.
Die Heizstrahler entlang der Zuschauerreihen heizten so gut wie es ging, von wohliger Wärme konnte trotzdem nicht die Rede sein. Wenn die Reiter zwölf Stunden immer wieder hinaus in die Kälte müssen, um die Pferde in die Wagen zu bringen, geht das durchaus an die Konstitution.
Christian Ahlmann zeigte viel Talent
Da es aber einige der wenigen Möglichkeiten für die Profireiter ist, die jungen Pferde im Wettkampf zu testen, haben viele doch die Strapazen auf sich genommen. Kurzfristig hat auch Christian Ahlmann zugesagt. Der Weltcup-Sieger präsentierte viel Talent in den diversen Prüfungen.
Der Sieg im abendlichen S-Springen ging einmal mehr an Felix Haßmann, der mit Kira die Konkurrenz um mehr als fünf Sekunden hinter sich ließ. Es folgten Judith Emmers aus Marl, vor Christian Ahlmann und dem Gahlener Martin Sterzenbach. Sterzenbach war in diesem Wettbewerb sogar mit drei Pferden am Start.
Sterzenbach gewinnt M**-Springen
Ohnehin war der Gahlener an seinem alten Arbeitsplatz sehr aktiv und erfolgreich. In der M**-Prüfung wurde er Erster und Dritter der zweiten Abteilung und Zweiter in der ersten Abteilung. In der ersten Abteilung landete Hubertus Kläsener aus Dorsten auf Rang vier und Stefanie Ronne-Ernst vom LRFV Kirchhellen platzierte sich auf dem siebten Platz.
Das M*-Springen entschied Daniel Oppermann aus Werne in der ersten und Ahlmann in der zweiten Abteilung für sich.
Die Reitfreunde müssen sich nun lange gedulden, bis Profis nach Kirchhellen kommen. Im Dezember ist wieder das zweitägige Late-Entry an der Reihe.











