Im Haus Weßling: Heimatverein freut sich über Lichtmess-Zuspruch
LEGDEN Traditionell mit lautem „Vivat Lechtmiss“ wird der Besucher im Haus Weßling zum „Legdener Feiertag“ begrüßt. Der Frost vermochte die Heimat- und Ortsverbundenheit der Einwohner nicht zu bremsen.
Am warmen Kamin lässt sich prima schmökern und auch genießen. (Foto: Peter Birkelbach)
Josef Hintemann übergab im Namen der Familie Richters ein Bild an den Heimatvereins-Vorsitzenden Alfred Janning zum Verbleib beim Heimatverein. Aber auch der Genuss kam nicht zu kurz: Ab 11.30 Uhr roch es bis vor die Tür nach Buchweizenpfannkuchen mit Speck, Apfelstückchen und Rübenkraut. Hedwig Janning servierte mit weiteren Frauen aus dem Heimatverein diese besondere Köstlichkeit. Dazu noch Rosinenbrot mit Schinken und diverse Getränke.
Alte Erinnerungen
Gegenüber dem Herdfeuer an der Wand hängt ein Gemälde vom ehemaligen Postboten Josef Roters, der seinen Wohnsitz an der Poststraße hatte und – so erzählt man sich im Dorf – auch Bühnenbilder für den Kolping-Karneval geschaffen hat. Pfarrer Christian Dieker brachte bei seiner „Visite“ einige Kerzen ins historische Haus Weßling mit.
Mit einer besonderes Errungenschaft konnte Heinz Kroschner aufwarten: Er hatte ein Plakat aus dem Jahr 1956 mit der Aufschrift „Geihs du Lechtmiß auok nao Ledden?“ und dem gleichen Datum des 5. und 6. Februar gefunden und für den traditionellen Feiertag in diesem Jahr eingerahmt.














