"Dancing Willow": "Teufelsflötistin" mit irischer Folkmusik im Dormitorium
ASBECK Es gibt "Teufelsgeiger" unter den Musikern, aber auch "Teufelsflötisten", wie die rund 100 begeisterten Besucher am Freitagabend im Asbecker Dormitorium sehen und hören konnten. Christiane Frickenstein ist die Flötistin der Gruppe "Dancing Willow" aus Münster, die vom Heimatverein und von der Volkshochschule zu diesem Live-Erlebnis eingeladen worden war.
Tobias Regenbrecht (Gitarre), Lilian Rückauer (Geige) und Christiane Frickenstein (Flöte). (Foto: Elvira Meisel-Kemper)
Locker, leicht und flockig wirkte das, was die heimliche Frontfrau der Gruppe auf der traditionell irischen Tin Whistle und auf verschiedenen anderen Blockflöten zauberte. Die irische Musik scheint ihr genauso im Blut zu liegen wie den anderen Mitgliedern der Gruppe.
Viola da Gamba und Tin Whistle
Gisela Uhlen-Tuyala hatte den ruhigeren Part mit ihrer Viola da Gamba. Lilian Rückauer stand für die "Teufelsgeigerin" mit ihrer Violine, während Tobias Regenbrecht an der Gitarre glänzte.
Michael Tuschewitzki verstand es, nicht nur am Schlagzeug die richtige irisch-schottische Rhythmik zu zaubern, sondern ebenso an einer Stahlstütze des Raumes. Das musikalische Bekenntnis zu balladesken oder fröhlich-flotten Weisen der grünen Insel war bei allen nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern es kam aus der Tiefe ihrer Leidenschaft für die Musik.
Frickenstein konnte auch sehr gut singen. "A fairies love song" war eine der typischen Balladen, die fast zu jedem irischen Musikabend dazugehören. "Ebenso "Sally Gardens", "The Dawning of the Day" oder "Will ye go, Lassie, go". Gegangen sind sie und das Publikum erst nach einem fast dreistündigen Programm. Rauschender Applaus belohnte sie für einen tollen Abend.
Tipp: Am Samstag, 24. April, 20 Uhr, tritt die Gruppe "Dancing Willow" im Kutschenmuseum in Gescher auf.














