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Medienhaus Lensing
06.02.2012 13:56 Uhr
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Blumenerdenwerk Stender: Feuerwehr löscht Blumenerde

SCHERMBECK Rauchende Blumenerde sorgte am Sonntag und Montag für einen Großeinsatz der Schermbecker Feuerwehr am Blumenerdenwerk Stender.Dorstener Zeitung

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Mit Baggern wurde die Blumenerde abgetragen. Die Feuerwehr konnte die Glutnester nicht von außen löschen. (Foto: Feuerwehr)

Passanten hatten gegen 11.10 Uhr am Sonntag (5.2.) die Rauchentwicklung auf einem Berg mit Rindenmulch entdeckt und bei der Rettungswache an der Schienebergstege gemeldet. Die wiederum benachrichtigte den Leiter der Feuerwehr, Großbrandinspektor Gregor Sebastian, der zum Blumenerdenwerk fuhr, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Ganz normaler Gärungsprozess

vor Ort stellte Sebastian fest, dass der größte Anteil der Rauchentwicklung vom ganz normalen Gärungsprozess innerhalb des zehn Meter hohen und 50 Meter langen Mulchbergs stammte. Hinter diesem großen Haufen hatten jedoch rund drei Kubikmeter Rindenmulch tatsächlich Feuer gefangen. Deswegen wurde der Löschzug Schermbeck alarmiert.

Die Einsatzkräfte wurden innerhalb kurzer Zeit Herr des Feuers und löschten den Brand bis zum frühen Nachmittag. Die Firma Stender bestellte zudem zwei Bagger, die das Brandgut abtrugen und umschichteten.

Feuerwehr rückte erneut aus

Am späten Sonntagabend rückten die Schermbecker Feuerwehrmänner allerdings erneut aus: In dem Rindenmulchberg hatte sich wieder Glut gebildet, die noch mehr Rauch aufstiegen ließ. Um kurz nach 22 Uhr wurde deshalb der Löschzug Schermbeck alarmiert, der vor Ort die Löscharbeiten wieder aufnahm.

40 Minuten später wurde auch der Löschzug Altschermbeck gerufen, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Mit einem massiven Einsatz von Löschschaum konnte die Feuerwehrmänner die Glutnester löschen beziehungsweise eindämmen.

Einsatz auch am Montag

Doch auch noch am Montag (6.2.) war die Feuerwehr Schermbeck mit dem Brand beim Blumenwerk beschäftigt.

Nachdem die Glutnester im Rindenmulchberg nicht endgültig von außen gelöscht werden konnten, begann die Firma Stender nach Absprache mit der Feuerwehr am frühen Montagmorgen damit, den rauchenden Rindenmulchberg komplett abzutragen mit mehreren Lastwagen zum ehemaligen Idunahall-Gelände zu fahren.
Dort wurden die Ladungen dann „portionsweise“ abgelöscht. 


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