Am Hövel : Große Mehrheit stellt Signale für Neuansiedlungendgültig auf Grün
STADTLOHN Der Rat hat die Weichen endgültig gestellt: Mit seinem Ja zum Durchführungsvertrag und zur Planänderung sollte dem Bau des Verbrauchermarktes am Hövel nichts mehr im Wege stehen.
So soll das neue Einkaufszentrum am Hövel aussehen. Jetzt beginnen die Bauarbeiten. (Grafik: Stadt Stadtlohn)
Gegen eine solche Festlegung wandte sich schließlich der Rat und folgte damit einer Anregung von Rolf Schneider (CDU): Die Widmung als Parkfläche soll kürzer erfolgen, zudem noch Alternativen zu einem Erwerb der Fläche durch die Stadt geprüft werden: der Kauf durch den Investor selbst oder die Abtretung des Parkdecks an die Stadt.
Weitere Regelungen des Vertrages
Daneben hatte Pettirsch auf weitere Regelungen des Vertrages hingewiesen. Diese seien nicht öffentlich. Da aber von Seiten der Politik Einigkeit herrschte, diesen besonderen Regelungen keine Zustimmung zu erteilen, sei auch eine Beratung nicht erforderlich; der Vertrag könne also beschlossen werden.
Ein wichtiger Punkt in der Vereinbarung betrifft die Zuwegung durch den geplanten Bekleidungs-Fachmarkt. Der entsprechende Mieter des Investors soll sich vertraglich an die Verpflichtung binden, einen Durchgang von der Dufkampstraße aus hin zum Verbrauchermarkt zu ermöglichen.
Magnetwirkung für die Innenstadt?
Vertreter aller Fraktionen unterstrichen noch einmal die Bedeutung des anstehenden Beschlusses für die weitere Entwicklung der Innenstadt. Otger Harks sprach für die SPD davon, dass ein tragbarer Kompromiss erzielt worden sei. So sah es auch Rolf Schneider für die CDU, der auf eine Magnetwirkung für die Innenstadt hofft.
Jochen Wullers (FDP) bemängelte, dass die Regelung des Durchgangs innerhalb des Mietvertrages eine „mögliche Hintertür“ eröffne. Erwin Plate (UWG) signalisierte ebenfalls Zustimmung. Seine grundsätzliche Ablehnung des Projekts äußerte Reinhold Dapper (SPD), der negative Folgen befürchtet. Die Beschlüsse fielen schließlich mit großen Mehrheiten.












