Generationenausschuss: Jugendarbeit - Stadt plant Schülercafé
STADTLOHN Das Jugendwerk Stadtlohn setzt auf ein dezentrales Konzept. Dazu soll auch die Einrichtung eines neuen Jugendcafés gehören, wie Barbara Berardis im Generationenausschuss erläuterte.
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Daran gedacht sei, dort neben Freizeitangeboten auch eine Hausaufgabenhilfe anzubieten. Neben dem Schülercafé soll es weiterhin die aufsuchende Jugendarbeit geben. In ihr findet die direkte Ansprache von Cliquen vor Ort ebenso ihren Platz wie die Einzelfallhilfe. Die räumliche Trennung von anderen Angeboten der Jugendarbeit sei wichtig: Bei einer Zusammenlegung drohe die Gefahr, dass auffällige Jugendliche andere Altersgenossen aus den entsprechenden Einrichtungen verdrängen würden.
Dritte Säule: Jugendbüro
Als dritte Säule stellte Berardis das Jugendbüro dar. Es soll als Anlauf- und Beratungsstelle sowohl für Kinder und Jugendliche, als auch für Eltern dienen. Sie hoffe darauf, dass sich die Räume im Gebäude am Busbahnhof noch erweitern lassen können. Hinsichtlich des Schülercafés zeigte sich Barbara Berardis optimistisch, dass es sich schnell verwirklichen lassen könnte.
Vorgesehen dafür ist die Fläche hinter der Cafeteria der Herta-Lebenstein-Realschule. Diese Nähe zu der Schule bewertete Berardis als wichtigen Pluspunkt, aus dem sich etwas machen ließe. Eine Kooperation mit der Herta-Lebenstein-Realschule sei möglich. Die Errichtung des Schülercafés soll in Containerbauweise erfolgen.
220.000 Euro Kosten
Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch ergänzte, dass die ursprüngliche Idee zur Umsetzung im Gebäude der früheren Marienschule nicht machbar gewesen sei. Der jetzt ausgesuchte Standort sei besser geeignet, und die Container könnten auch als provisorische Unterrichtsräume während der Sanierung der Herta-Lebenstein-Realschule zur Verfügung stehen. Aus dem Konjunkturpaket II stünden Finanzmittel für dieses Jahr bereit. Pettirsch bezifferte die Kosten auf 220.000 Euro.
- INFO: Das Jugendwerk Stadtlohn hat auch eine umfangreiche Planung für das Jahr 2010 vorgelegt. Zu den beabsichtigten Aktionen zählen unter anderem eine Pool-Party im Hallenbad, eine Graffiti-Aktion, Geo-Caching, eine Besichtigung des WDR und sogar eine Fahrt nach San Vito im Oktober.

















