Landgericht: Zehn Jahre Haft für Phantom-Räuber
STADTLOHN/ MÜNSTER Das Landgericht Münster hat am Freitag den so genannten Phantom-Räuber von Stadtlohn zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der 25-jährige Mann hatte gestanden, zwischen November 2008 und November 2009 insgesamt sieben Raubüberfälle auf Supermärkte verübt zu haben.
Artikel aus diesem Ressort
- Kunstklärwerk VHS-Direktor Nikolaus Schneider: Einmaliger Lernort
- Polizeikontrollen Schnellste Raser kommen aus Stadtlohn und Vreden
- Lise-Meitner-Kollegs Kreis investiert 60.000 Euro für neuen Unterrichtsraum
- Einladung Kiepenkerl-Umzug auf dem Oktoberfest
- Arbeitslosigkeit 398 Stadtlohner auf der Suche nach einem Job
Der Angeklagte selbst hatte erklärt, er habe ein Phantom sein wollen, über das in den Medien berichtet würde. Im Wesentlichen sei es dem Räuber jedoch darum gegangen, sich Geld zu beschaffen, so die Richter. „Das nicht zu glauben, wäre Unsinn“, hieß es in der Urteilsbegründung.
Raubzüge in Stadtlohn und Südlohn
Vor seinen beiden Raubzügen in Stadtlohn und Südlohn hatte der 25-Jährige zwei Supermärkte in seiner Heimatstadt Dorsten überfallen. Schon bei der ersten Tat hatte er der Kassiererin mit einer Schreckschusspistole mitten ins Gesicht geschossen.
Der Frau mussten später Splitter aus den Augen und dem Gesicht heraus operiert werden. Wie es heißt, haben wohl nur ihre Kontaktlinsen dafür gesorgt, dass sie ihr Augenlicht nicht verloren hat.

















