Spielegruppe in der Oase: Bällebad statt Billardtisch
SÜDLOHN Fröhliches Lachen und Kindermusik erfüllt die Oase. Beim Eintreten gilt es, die bunten Bällchen, die überall verstreut sind, geschickt zu umgehen, um nicht darauf auszurutschen. Vorbei an den Spielsachen, immer den Stimmen nach – und da sitzen sie die Kleinen und basteln zusammen mit ihren Eltern kleine Trommeln und Rasseln.
Ganz anders als sonst wird in den Räumen der Oase nun immer mittwochs gespielt und getobt. Leiter des Jugendwerks Winfried Laurich (r.) und Melanie Demes (2.v.r.) freuen sich über die anderweitige Nutzung. (Foto: Jessica Beck)
Von 9.15 bis 10.45 Uhr treffen sich momentan sechs Elternteile mit ihren zweijährigen Kindern immer Mittwochs in den Räumen der Oase. „Und es sind jederzeit neue Kinder willkommen“, erklärt Melanie Demes, die auch mit ihrem Kind zur Spielgruppe kommt. Wichtig sei nur, dass immer ein Elternteil mitkomme. „Die Eltern sollten bereit sein, mitzuorganisieren“, sagt sie. Denn jede Woche gestalte ein anderes Elternteil das Programm. Das kann wie heute Basteln sein, oder auch mal Malen, Singspiele oder einfach nur freies Spiel. Für die Eltern ist die Spielgruppe kostenfrei, sie brauchen nur die Materialien für ihr Programm mitbringen.
Besucher von morgen
Auch Winfried Laurich, pädagogischer Leiter des Jugendwerks Südlohn-Oeding, freut sich über die Nutzung der Oase-Räume. „Das ist eine schöne Kooperation. Zwar ist die Spielgruppe kein Angebot des Jugendwerks, aber wir stellen die Räumlichkeiten gerne zur Verfügung“, erklärt Laurich. Und zwar alle Räume – auch die Küche. „So können wir auch Backaktionen machen“, erklärt Melanie Demes. Die Spielsachen hätten die Eltern selbst angeschafft. „Die sind sonst nicht in unserem Bestand“, erklärt Laurich lachend. Aber er findet es toll, dass die Oase so auch morgens genutzt wird. „Da steht sie ja sonst leer. Und schließlich sind die Kleinen unsere Besucher von morgen“, sagt er und lacht.
Die Spielgruppe soll ein offenes Angebot sein. „Es ist zwar schön, wenn die Kinder und Eltern regelmäßig kommen. Aber es ist auch nicht schlimm, wenn man nicht immer kann“, erklärt Melanie Demes. Es gebe sogar schon feste Rituale wie Begrüßungs- und Abschiedslied. „Dann wissen die Kinder immer genau, wann es wieder nach Hause geht“, sagt sie. Jeder sei willkommen, um reinzuschnuppern. Und dann tummeln sich vielleicht bald noch mehr Kinder auf dem Spielteppich und düsen mit den Bobbycars um den Billardtisch. Anmeldungen bei Winfried Laurich unter Tel.01 75 / 4 06 80 07.












