Biogas-Kraftwerk: Bürgerversammlung am 25. März - Grüne: Anlage bringt nur Nachteile
SÜDLOHN Am Freitagmorgen hat der Pressesprecher Stephan Wolfert vom landwirtschaftlichen Kreisverband in unserer Redaktion angerufen. Wolfert teilte mit, dass die in der vergangenen Ratssitzung angekündigte Bürgerversammlung zum Thema Biogasanlage am 25. März stattfinden wird.
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Eine solche Anlage bedeute für die Bevölkerung, die Gemeinde, den Tourismus und den Verkehr nur Nachteile. „Über die Fragen der Sicherheit haben sich die Vertreter der RWE Innogy und des WLV zu keiner Zeit konkret geäußert.“ Was die Belastung der Umwelt mit Gerüchen und Emissionen bedeute, sei nicht absehbar.
Angst vor Schadenersatzansprüchen
Auch die Mehrheit des Gemeinderates habe sich verhalten als wenn sie gegen das Projekt wären. Sie haben sich aber geweigert, die von den Grünen eingebrachte Resolution zu verabschieden – mit der Begründung, dass Schadensersatzforderungen auf die Gemeinde zukämen.
Die Resolution fordere den Kreis Borken, lediglich dazu auf, einen Bauantrag von RWE-Innogy und WLV genauestens zu prüfen. Eine mögliche Genehmigung sollte nur nach vorheriger Bürgerbeteiligung erfolgen.
Eine Anlage dieser Größenordnung werde zur Ansiedlung weiterer Industriemastbetriebe mit allen Nachteilen führen. Umso bemerkenswerter sei die Geheimhaltung der im Rathaus geführten Gespräche mit den zuständigen Behörden und/oder Investoren durch den damaligen CDU-Bürgermeister und die Verwaltung.















