Dieter-Bauer-Stiftung: Denkanstöße geben
SÜDLOHN Nicht jede Familie hat das Glück, gesunde Kinder zu haben. Und nicht jeder hat die Möglichkeit zu helfen. Deswegen ist es wichtig, dass es Stiftungen wie die Dieter-Bauer-Stiftung in Südlohn gibt, die unterstützen. Mitarbeiterin Jessica Beck hat sich mit Heinz-Dieter Bauer über die Stiftung und seine persönlichen Ziele unterhalten.
Heinz-Dieter Bauer hofft, dass durch die Hilfe der Stiftung Forschung betrieben werden kann, damit es betroffenen Kindern besser geht. (Foto: Jessica Beck)
Für alles gibt es Denkanstöße. Das sind meist Dinge, die Sie sehen und erfahren. Wenn Sie einmal in einem Kindergarten oder einer Schule waren, in denen Kinder mit geistigen Behinderungen sind, dann bekommt man andere Gedanken. Ich habe selbst einen an MPS (Mukopolysaccharidose) schwer erkrankten Sohn, dadurch habe ich das alles gesehen. Ich finde, wer die Möglichkeit hat zu helfen, sollte es tun.
Was ist Ihr persönliches Ziel, das Sie mit der Stiftung erreichen wollen?
Ich möchte, dass es möglich wird, diese Dinge zu erforschen, damit es anderen Kindern besser geht.
Welche Projekte unterstützt die Stiftung zur Zeit?
Unter anderem unterstützen wir Kinderhospize, die Kinderkrebshilfe, aber auch Einrichtungen wie die Fortuna Reithalle in Stadtlohn. Dort wird Reiten für Kinder mit Behinderung angeboten. In den vergangenen sieben Jahren haben wir über 200 000 Euro Spendengelder verteilt.
Wie kommt das Geld denn zusammen?
Man merkt, dass mehr Leute so denken. Sie spenden dann lieber, wenn sie auf der Sonnenseite sind. Lieferanten stiften anstatt Weihnachtspräsente zu schicken. Und auch die Firma Bauer selbst spendet über verschiedene Anlässe und verzichtet auf Geschenke oder ähnliches. Auch im privaten Umfeld werden Gelder zugunsten der Stiftung gesammelt.
Das ganze Interview lesen Sie in der Samstagsausgabe der Münsterland Zeitung.












