Biogasanlage: Frage der Finanzierung - Landwirte diskutieren
OEDING Biogasanlage: Bei diesem Stichwort haben am Dienstag viele Landwirte noch Informationsbedarf bekundet – nicht zuletzt in Richtung Landwirtschaftsverband und mit Blick auf das Finanzierungsmodell für das Vorhaben.
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Ein heikles Thema war die geplante Anlage in Südlohn. Klare Stellungnahmen für oder gegen die Biogasanlage blieben allerdings eher selten. Vielmehr wollten zahlreiche der Anwesenden besser informiert sein: "Wie kann so etwas in die Gänge gebracht werden, ohne ausführlich zu informieren?" dem hielt WLV-Kreisgeschäftsführer Jörg Sümpelmann entgegen, dass der Verband sehr wohl informiert habe.
Finanzielle Beteiligung durch die ortsansässige Landwirtschaft
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung durch die ortsansässige Landwirtschaft. Die Aufteilung der 50/50-Beteiligung von RWE und Landwirtschaft wurde von manchen Landwirten in Frage gestellt. Ein Zeitkontingent von drei Jahren soll ermöglichen, dass die Landwirte aus dem Kreis in das Projekt einsteigen können.
Die Vorfinanzierung soll von der RWE ermöglicht werden. "Wir sind sicher, dass wir das innerhalb der Zeit schaffen werden", fügte Sümpelmann hinzu. Circa 35 bis 40 Anfragen nach Beteiligung von Landwirten aus dem gesamten Kreis seien bereits eingegangen, so Sümpelmann.
Der Kreisgeschäftsführer des WLV wies darauf hin, dass die Anlage auch im Fall einer Seuche eine gute Ausweichmöglichkeit für die Gülle sei.
Auf die Frage einiger Anwesender nach einem anderen Standort entgegnete Sümpelmann, dass einzig und allein in Südlohn alle Voraussetzungen erfüllt würden. Ein genauer Kurs für die Ablieferung von Gülle könne noch nicht festgelegt werden.
Auch nach diesen Informationen blieb aus Sicht mancher Landwirte die Frage nach der Finanzierung noch nicht abschließend beantwortet - das zeigte sich in ihren kritischen Nachfragen.















