Schulausschuss: Ganztag in Oeding braucht mehr Geld
OEDING Große Sprünge kann sich die Gemeinde derzeit finanziell nicht leisten. Um so genauer wurden am Mittwoch im Schul- und Sozialausschuss die erhöhten Ausgaben der Offenen Ganztagsschule (OGS) Oeding unter die Lupe genommen.
Artikel aus diesem Ressort
- 10.000 Euro Stiftung spendet für Kinderhospiz
- Südlohner Unternehmerin Ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung
- Arbeitskreis besuchte Synagoge Wie jüdisches Leben in der Region funktioniert(e)
- Ferienspaß Kinder erleben spannende und lange Lesenacht
- Arbeitsmarkt Quote leicht gestiegen - 88 Stadtlohner sind arbeitslos
"2009 überschritten die Ausgaben der OGS Oeding das Budget um circa 5.600 Euro. Für 2010 beantragen sie eine Aufstockung des Gesamtbudgets um circa 9.500 Euro", Bürgermeister Christan Vedder stellte die finanzielle Situation den Ausschussmitgliedern gleich zu Beginn der Beratungen vor.
Ganztag in Südlohn hält Budget ein
Im Gegensatz zur OGS Oeding hat die OGS Südlohn keinerlei Probleme damit das Budget einzuhalten, stellte Maik van den Sand (Grüne) fest. "Wir haben insgesamt 30 zu betreuende Kinder, davon sind 17 verhaltensauffällig. Diese bedürfen einer besonderen Betreuung", erklärt OGS-Leiterin Sarah Schwering aus Oeding.
In Südlohn gebe erstens weniger Kinder und zweitens sei kein einziges davon verhaltensauffällig. Außerdem seien die Strukturen der Offenen Ganztagsschulen in beiden Ortsteilen nicht miteinander vergleichbar, erklärte Hiltrud Averkamp vom Förderverein der St. Vitus- Grundschule.
Enger mit dem Jugendamt zusammenarbeiten
Eine Kürzung des Budgetrahmens kam für keine Partei in Frage, wohl aber Anregungen zur Verbesserung der finanziellen Lage: Maria Bone-Hedwig (CDU) schlug eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Jugendamt vor. Die Gemeinde solle weitere Fördermöglichkeiten prüfen, forderte Barbara Seidensticker-Beining (SPD).
"Die Aufgaben der OGS sind umfangreich, wir müssen sie weiter unterstützen", erklärte Günter Bergup (UWG). Einstimmig sah die Beschlussempfehlung dann an den Rat aus, die zusätzlich benötigten Mittel bereitzustellen.
In der nächsten Ausschussitzung sollen dann beide Einrichtungen gegenübergestellt werden, um künftige Ziele und Rahmenbedingungen festzulegen, damit auch die Eltern Planungssicherheit haben.















