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Biogasanlage
Johannes Röring sieht breite Unterstützung
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| Von Melanie Steur am 19. Januar 2010 07:47 Uhr | |||||||
| SÜDLOHN Die Landwirte aus der Region haben Mitspracherecht bei den Planung für die Biogasanlage, die im Herbst gebaut werden soll. Melanie Steur sprach mit dem Vorsitzenden des landwirtschaftlichen Kreisverbands, Johannes Röring, über die Unterstützung des Projekts seitens der Landwirtschaft. | |||||||
Röring: Überall in Westfalen gibt es Pläne der Energieversorger, Biogasanlagen zu installieren. Das Projekt in Südlohn ist auf unsere Initiative hin entstanden. Es wird kein Projekt gegen Bauern sein, sondern eine enge Zusammenarbeit zwischen Energiekonzern und der Landwirtschaft. Wir haben zwei Bedingungen an den Bau geknüpft. Erstens: Die Anlage wird in keiner Konkurrenz zum Futter stehen, also es werden weder Mais noch Rüben gebraucht für den Betrieb. Zweitens: Es gibt keinen zusätzlichen Druck von Nährstoffen in der Region. Eine 50 prozentige Beteiligung der Landwirte an der Anlage ist vorgesehen. Ist das ein Muss und wie hoch wird die Investitionssumme sein?
Mitspracherecht in Planung, Bau und Betrieb
Röring: Ohne uns wird das Projekt nicht zustande kommen. Wir haben gleich von Beginn an, das ist jetzt ungefähr zwei Jahre her, klargemacht, dass wir Mitspracherecht haben wollen. Sowohl in der Planung, im Bau als auch später im Betrieb. Wird sich an der Verkehrssituation in Südlohn etwas verändern, wenn künftig täglich die Gülle zur Anlage geliefert wird? Röring: Ich denke nicht. Die Gülle wird von professionellen Transporteuren zur Anlage gebracht. Es kommt durch den Betrieb nicht mehr Gülle in die Gegend als vorher. Die Fahrtstrecken werden sich verkürzen, da derzeit die Gülle teilweise bis nach Ostwestfalen und ins Rheinland transportiert wird. |
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