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Biogasanlage
Politiker und Bürger haben viele Fragen
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| Von Anne Winter-Weckenbrock am 27. Januar 2010 17:43 Uhr | ||||
| SÜDLOHN In der Ratssitzung am 24. Februar sollen Vertreter von RWE Innogy und WLV über ihr Projekt - eine zum größten Teil auf der Basis von Gülle betriebenen Biogasanlage - informieren. Dies teilte Bürgermeister Christian Vedder jetzt unserer Redaktion mit. | ||||
Ist mit Geruchsbelästigung zu rechnen? Hat die Anlage Auswirkungen auf das Abwassernetz der Gemeinde? Was ist mit dem LKW-Verkehr? Dies sind nur drei der zentralen Fragen, die allen unter den Nägeln brennen: den Kommunalpolitikern, der Verwaltung und den Anliegern. Informatonen aus zweiter Hand „Es geht darum, die Belange der Bürger und der Gemeinde Südlohn zu wahren“, betonte Vedder im Gespräch mit unserer Redaktion. Er – und so sei auch die Stimmung im Gemeinderat gewesen – sei nicht von vornherein grundsätzlich gegen das Projekt, doch es gelte ein großes Informationsdefizit abzubauen – und zwar so schnell wie möglich. Bauleitplanung nicht einschränken „Wichtig ist, dass das Projekt nicht unsere Bauleitplanung einschränkt. Wir wollen Spielraum behalten und wir müssen nicht zu allem Ja und Amen sagen“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die zukünftige Entwicklung Südlohns, die durch ein solches Großprojekt nicht verbaut werden dürfe. Die Biogasanlage müsse verträglich sein.
Einvernehmen der Gemeinde In dem voraussichtlich anstehenden Genehmigungsverfahren, das der Kreis Borken als Behörde durchführen wird, werde die Gemeinde gehört. Der Rat werde dann darüber entscheiden, ob das so genannte gemeindliche Einvernehmen erteilt oder versagt werden soll, beschrieb der Bürgermeister das kommende Verfahren: „So ganz rechtlos sind wir nicht gestellt.“ Auch werde die Gemeinde mit im Boot sein, wenn es um die Erschließung des Betriebsgrundstücks – wahrscheinlich von der Robert-Bosch-Straße aus – geht. |
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