Hochwasser: Viel Arbeit für den Löschzug Südlohn
SÜDLOHN Im ganzen Kreisgebiet sorgte das Hochwasser am Donnerstag und Freitag für Chaos. Auch in die Südlohner Feuerwehr hatte einiges zu tun, sei es im Ort selbst oder in Nachbarorten.
Der Löschzug Südlohn war während des Hochwassers in Ottenstein im Einsatz. (Foto: Feuerwehr)
Gegen 00.30 Uhr am Freitagmorgen wurde der Löschzug Südlohn zur Nachbarhilfe nach Ahaus-Ottenstein alarmiert und rückten mit einer Gruppe nach Ottenstein aus. Der Einsatz konnte erst gegen 18 Uhr beendet werden. Da unklar war, wie sich die Unwetterlage entwickeln würde, blieben die restlichen Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus Südlohn.
Gegen 4 Uhr am Samstag wurden dann die ersten Schadensmeldungen in Südlohn gemeldet. Diese wurden von der verbliebenden Einsatzkräften abgearbeitet. Bis 12 Uhr im Mittag war der Löschzug an diversen Einsatzstellen in der Eichendorfstraße, Walbree und der Lohnergartenstraße im Einsatz.
Auch in Gronau und Epe half der Löschzug Südlohn
Da sich die Lage am Samstag in Gronau und Epe wieder zuspitzte, unterstützte der Löschzug Südlohn die Einsatzkräfte in Gronau mit insgesamt zwei Löschfahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten. Vor Ort wurden die Südlohner zusammen mit mehreren Löschfahrzeugen aus dem ganzen Kreisgebiet in der Nähe des Gronauer Bahnhofs eingesetzt. Hier galt es, die Wassermassen in Schach zu halten und zu verhindern, dass weitere Keller vollliefen.
Gleichzeitig mussten die Keller in der Bahnhofsstraße ausgepumpt werden. Insgesamt dauerten diese Arbeiten bis drei Uhr in der Nacht.
























