KAB für Mogilev: Benefiz-Veranstaltungen waren gut besucht
VREDEN Eine große Kaffeetafel, Tanz und Musik wurde am Sonntagnachmittag in der Schützenhalle Großemast geboten. Mehrere hundert Besucher verlegten ihren Sonntagsausflug zum „Bunten Nachmittag“ der KAB St. Marien, genossen das Programm und spendeten durch ihren Verzehr gleichzeitig für die Aktion „Tschernobyl – Kinder in Not“.
Die Sieger beim Bierkisten-Waagerechtstapeln wurden geehrt. (Foto: prf)
- Erweiterungspläne vorgestellt Schmitz Cargobull will 2015 in Werk zwei produzieren
- Auswanderer Josef Laurich Plattdeutsch hat er nicht verlernt
- Zeugen gesucht Mann schlägt auf junge Frauen ein
- Simone Wenning Königin André Cohaus holt den Vogel von der Stange
- Schuhe aus Vreden bekommen Jeison Rodriguez hat wohl die größten Füße der Welt
Informationen über die Lage in Mogilev
Damit sich jeder Interessierte über die Notwendigkeit der Hilfe für Mogilev/Weißrussland, das seit der Atomkatastrophe in Tschernobyl vor 26 Jahren verstrahlt ist, informieren konnte, hatten die Helfer der KAB St. Marien Infotafeln aufgebaut und berichteten über ihre Aktivitäten.
Bereits am Samstag hatte in der Schützenhalle das Bierkisten-Waagerecht-Wettstapeln stattgefunden. Zehn Gruppen (darunter zwei Frauen-Trios) beteiligten sich an der Aktion der KAB St. Marien zugunsten des Hilfstransports.Den ersten Platz belegten Thomas Geesink, Christian Warlier und Marc Rösing mit 34 Kisten. Sie wurden mit einem Rundflug für drei Personen belohnt. Norbert Te Vrugt, Thomas Rosing und Sebastian Herbers belegten mit 33 Kisten Platz zwei, Patrick Fahrland, Markus Fahrland und Johannes Hatting mit 32 Kisten Platz drei. „Das Entenrennen im Stadtpark findet nicht mehr statt, wir wollen den Bierkistenstapelwettbewerb am Samstag vor dem Bunten Nachmittag im nächsten Jahr fortsetzen und hoffen, dass die Beteiligung dann noch größer ist“, erklärte Franz Tenhagen, der Vorsitzende der KAB St. Marien.
Transport startet bald
Der Erlös der Veranstaltungen ist für die Finanzierung des Hilfstransports nach Mogilev bestimmt, der am 28. März mit rund 70 Tonnen Hilfsgütern mit vier LKW und einem Begleitfahrzeug startet. „Die Hilfsgüter werden wir wieder an die Sozialstation Tabea übergeben“, erläuterte Hubert Lechtenberg. Er wies darauf hin, dass Privatpakete am Samstag 24. März von 9 bis 15 Uhr an der Lagerhalle abgegeben werden können. Die Adressen sollten lose beigefügt werden.




















