Für Produkt "CowRob": Unternehmen BETEBE wird mit Innovationspreis ausgezeichnet
VREDEN Das Unternehmen „BETEBE“ aus Vreden ist ausgezeichnet worden: Gemeinssam mit seinen Partnern aus der Wissenschaft gehört es zu den vier Preisträger-Teams des bundesweit ausgeschriebenen „Seifriz-Preises für Technologietransfer im Handwerk 2009“.
Stolz auf den Preis (v. l.) Antonius Bengfort, H.-W. Temminghoff, Andreas Schleif, Ralf Bennink und Prof.Dr. Ing Antonio Nisch. (Foto: Alois Müller)
"Roboterkuh" säubert Ställe
Ökonomisch interessant ist die Innovation „CowRob“. Der Metallbaubetrieb Betebe entwickelte mit Prof. Dr. Antonio Nisch vom Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Gelsenkirchen (Abteilung Bocholt) einen Roboter, der Rinder- und Schweineställe eigenständig säubert. Die Vorteile: Die Bauern sparen Personalkosten, weil sie sich nicht mehr um die Reinigung der Ställe kümmern müssen. Außerdem ist der Roboter für die Tiere verträglicher als herkömmliche Reiniger, die immer wieder Verletzungen beim Vieh erzeugen. Möglich wurde dies durch die praktischen Erfahrungen bei BETEBE und die Simulationsmöglichkeiten im Bocholter Mechatronik-Institut. Über 300 „CowRobs“ werden bis zum Jahresende an Landwirte verkauft sein.
Günstige Zukunftsperspektiven
Die Zukunftsperspektiven sind günstig. Der Handwerksbetrieb hat durch das Produkt vier neue Arbeitsplätze geschaffen.
Der Technologieberater der Handwerkskammer Münster, Hans-Diete Weniger, hat Kontakte zwischen den Innovationspartnern vermittelt und die prämierten Betriebe bei der Entwicklung ihrer Innovation begleitet. Er erhält in Stuttgart einen Sonderpreis als Anerkennung für sein Engagement für den Wettbewerb. Von 97 Seifriz-Preisen, die seit 1989 vergeben wurden, gingen 25 in das Münsterland und die Emscher-Lippe-Region. Mit dieser Bilanz liegt der Kammerbezirk Münster bundesweit an der Spitze. Auslober sind die Wirtschaftszeitschrift handwerk magazin, die Steinbeis-Stiftung und die Signal Iduna Gruppe.












