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Info-Heft
Neuer Ratgeber für alle Bauherren
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| Von Anne Winter-Weckenbrock am 8. Februar 2010 18:30 Uhr | ||||
| VREDEN Wer ein neues Haus bauen oder ein altes modernisieren möchte, der ist mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Hilfe gibt der neue Bauratgeber des Kreises, der am Montag in Vreden vorgestellt wurde - im Haus der Familie Berendsen. | ||||
Das rund 85 Jahre alte Gebäude in Vredens Stadtmitte geriet zum Musterbeispiel, so dass die Partner des Bauratgebers für den Kreis Borken „Besser Wohnen im Münsterland“ gestern die „Teil-Baustelle“ nutzten, um auf die Neuauflage der Infobroschüre hinzuweisen. Im – von der neuen Pelletsheizung im Keller – mollig gewärmten Wohnzimmer von Maria und Wilhelm Berendsen begrüßte Landrat Dr. Kai Zwicker alle am Bauratgeber Beteiligten. Die Sanierung des Hauses sei „ein gutes Beispiel, wie man mit vereinten Kräften etwas umsetzen kann“, lobte der Landrat. Und dies nach einem Blick in den Bauratgeber 2009, wie Wilhelm Berendsen ergänzte. Dieser informiert nicht nur über Grundsätzliches rund ums Bauen, sondern bietet auch einen Adressenservice versierter Handwerksbetriebe und Ansprechpartner in den Kommunen. „Der Bauratgeber ist ein bewährtes Produkt“, befand denn auch Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland. Dr. Heiner Kleinschneider von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft konnte da nur zustimmen: Die Zusammenarbeit der Partner geschehe zum Nutzen aller Beteiligten vom Immobilieneigentümer über das Handwerk und die Wirtschaft bis hin zur Umwelt. Energetische Sanierung sei ein „zentrales Thema“. Markt schlummert Um die Aspekte barrierefreies Wohnen und mechanischer Einbruchsschutz erweiterte Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, die Themenpalette. Hier schlummere ein Markt, so Bruns, und die Kreishandwerkerschaft sei dabei, mit Hilfe eines „Cluster-Projekts“ die Angebots- und Nachfrageseite zueinander zu bringen. Häuser müssten auf die jeweilige Lebenssituation ihrer Bewohner ausgerichtet sein, betonte Heinrich-Georg Krumme und erhielt Bestätigung im Beispiel der Familie Berendsen: Architekt Bernd Büter erläuterte die Schritte von der ersten energetischen Berechnung bis zum Umsetzen der Maßnahmen in dem Haus, das weiterhin von drei Generationen bewohnt werden soll: Dämmung, Solarkollektoren für Warmwasser, eine Pelletsheizung im „tiefer gelegten“ Keller. „Viel Aufwand – großer Erfolg“, bilanzierte der Architekt. Zwei Drittel weniger Energieverbrauch
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