Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum. mehr...
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Duisburg (dpa) Nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) eine Aufklärung der Schuldfrage versprochen. Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert Auszüge aus ihrer Rede in der Duisburger Salvatorkirche:
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Kraft sprach in der Salvatorkirche in Duisburg beim Gedenkgottesdienst für die Opfer der Loveparade-Katastrophe.
«Uns alle lässt das Geschehene nicht los. Es macht uns betroffen, hilflos und manche auch wütend. Viele Fragen, noch zu wenige Antworten. Jede Katastrophe erschüttert uns und lässt uns die Frage nach dem "Warum" stellen. Für diese Katastrophe gilt das in besonderer Weise. 21 Menschen sind ums Leben gekommen. (...) Mehr als fünfhundert Verletzte mussten - und einige müssen immer noch - in den Krankenhäusern versorgt werden. Und dann gibt es die vielen Tausend, die dabei waren, die überlebt haben.
Viele von ihnen empfinden Ohnmacht, weil sie nicht haben helfen können. Viele sind traumatisiert angesichts des Erlebten und viele sind entsetzt angesichts der Bilder, die sie für immer in sich tragen. Die seelisch Verwundeten leiden still, aber sie leiden und brauchen Hilfe. Auch an sie denken wir in dieser Stunde.
Ich kann nachempfinden, was Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde durchlitten haben, die stundenlang auf ein Lebenszeichen warten mussten. Erschüttert sind aber auch Millionen Menschen, die über die Bilder im Fernsehen, im Internet oder in Zeitungen Zeugen dieser Tragödie geworden sind. Ihnen allen und nicht zuletzt uns selbst, sind wir es schuldig, das Geschehene und Unfassbare lückenlos aufzuklären. Wie konnte dies geschehen? Wer trägt Schuld, wer ist verantwortlich? Diese Fragen müssen und werden eine Antwort finden!»
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