Street-Artisten-Show : Urbanatix trotzt der Schwerkraft
BOCHUM Wer will schon mit beiden Füßen auf dem Boden stehen? Die jungen Street-Artisten von Urbanatix wollen es nicht. In der Neuauflage ihrer umjubelten Show in der Bochumer Jahrhunderthalle wirbeln sie im Eiltempo durch die Luft, setzten immer aufs Neue zu atemberaubenden Sprüngen und Überschlägen an - trotzen der Schwerkraft.
Neu in der Show: Ardit Gikaj, der Breakdance mit klassischer Musik verbindet. (Foto: Kaufmann)
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Teils sind es Profis, teils der Nachwuchs, der sich hinter den nationalen und internationalen Artisten nicht zu verstecken braucht. Gerade diesem Nachwuchs aus dem Ruhrgebiet ist die artistische Entwicklung seit der Weltpremiere im Mai dieses Jahres anzusehen. Noch filigraner sind ihre Bewegungen, noch waghalsiger ihre Stunts.
Urbanatix-Initiator Christian Eggert hat die Jahrhunderthalle für den Auftritt der Street-Artisten in ein Farbenmeer getaucht. Videoprojektionen und Scheinwerfer verwöhnen das Auge ebenso wie die Körper der Künstler. Der Industriecharme der Halle kombiniert mit neuen Formen der Akrobatik - mit diesem Konzept kann Urbanatix als Sinnbild für die Kulturhauptstadt stehen.
Zwei Stunden lang turnen, rappen, skaten und biken die Artisten. Die Macher halten an bewährtem fest, bringen mit Ardit Gikaj (klassische Musik und Breakdance) und Tobias Wegner (Wall-Clown) aber auch neue Elemente in die Show. Diese sind noch bis zum 19. Dezember zu sehen.







