http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#entertainment#dcopt=ist;#446428950#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#entertainment##554711758#120#600#3
Medienhaus Lensing
27.01.2012 18:28 Uhr
Schriftgröße: A A A

Haus für Museumspädagogik: Goldener Pavillon lockt junge Bastler zur Mittelalter-Schau

MÜNSTER Das Landesmuseum am Domplatz hat eine Schwäche für goldene Pavillons. Schon bei den Skulptur-Projekten 2007 gab es einen, jetzt entsteht ein neuer – direkt vor dem Dom. Dort wird während der Ausstellung „Goldene Pracht“ das spektakuläre Beiprogramm untergebracht.Von Manuel Jennen

«
1/3
»

Gold für den Domplatz: An den Enden den goldenen Pavillons befinden sich Aussichtsfenster. Der Pavillion beherbergt das Begleitprogramm zur Ausstellung "Goldene Pracht".  (Foto: modulorbeat)

Die „Goldene Pracht“, ein Gemeinschaftsprojekt des Museums und der Domkammer, zeigt vom 26. Februar bis zum 28. Mai mittelalterliche Goldschmiedearbeit aus Westfalen. Heiligenstatuen, rituelle Gefäße, aber auch weltlicher Zierrat sollen den hohen Kunst-Standard des Münsterlandes in einer Epoche unterstreichen, die oft als Zeitalter des Niedergangs missverstanden wird.

Kein Platz im Altbau

Goldschmiedekunst ist natürlich eine Steilvorlage für Museumspädagogin Ingrid Fisch: Viele junge Besucher werden vor den Schätzen Lust bekommen, selbst einmal einen Ring zu gestalten oder die Pracht eines mittelalterlichen Gewandes auf das eigene T-Shirt zu übertragen. Doch dafür fehlte der Platz. Auf der Riesenbaustelle Landesmuseum steht zurzeit nur der Altbau für die Ausstellung zur Verfügung, „wir hätten nicht mal einen Raum mit Wasseranschluss gehabt“ sagt Ingrid Fisch.

Die Museumsleute lösten das Problem elegant. Das Architektenduo „modulorbeat“ aus Marc Günnewig und Jan Kampshoff, das bereits den Skulptur-Pavillon gebaut hatte, trat wieder in Aktion. Diesmal hielten sie in der Fachhochschule vor 33 Architekturstudenten ein Seminar ab und erarbeiteten gemeinsam Entwürfe.

Ein Kreuz als "Sehmaschine"

Das Ergebnis sieht überraschend katholisch aus: Der Pavillon hat die Form eines Kreuzes und könnte gerade von der Spitze des Domes herabgefallen sein. Aber die Architekten weisen religiöse Absichten von sich. „Der Pavillon sollte eine Art Sehmaschine werden, die Ausblicke in alle Richtungen bietet“, erklären Kampshoff und Günnewig. Das wird funktionieren, denn an jedem Ende des Kreuzes ist ein Aussichtsfenster. Auch werde die Kreuzform den Besuchern auf dem Domplatz zu ebener Erde nicht ins Auge fallen.

Drinnen gibt es eine Infotheke (allerdings keinen Eintrittskartenverkauf, der ist in den Museen) und viel Platz für gemütliche Gruppenarbeitstische. Die Fundamente sind schon gegossen, fertig wird der Pavillon aber erst zur Ausstellungseröffnung. Seine Metallbeschichtung „Tecu-Gold“ kommt aus Osnabrück, wie bereits bei den Skulptur-Projekten. Nach Ende der Schau verschwindet das Häuschen, das Museum hofft auf einen Käufer.

Marktbeschicker sind skeptisch

Darauf hoffen wohl auch die Marktbeschicker. Sie wollten gestern als einzige die gute Laune nicht uneingeschränkt teilen, denn der Pavillon blockiert einige ihrer Parkplätze. Zwar hat das Museum Ersatzplätze auf dem Hindenburgplatz gemietet, aber die stünden während des Sends auch nicht zur Verfügung, sagte ihr Vorsitzender Wolfgang Hesse: „Die Sache ist noch nicht geklärt.“ Da muss die Heilige Agnes, die so hübsch golden von den Werbeplakaten der Schau lächelt, wohl noch an höherer Stelle intervenieren.

  • Goldschmiede- und Bastelworkshops für alle Altersgruppen locken ab März in den Pavillon. Das größte Projekt ist die Reihe „Bildschöner Samstag“ vom 3. März bis 26. Mai immer samstags von 14 bis 16 Uhr. Sechs- bis Zehnjährige können hier Elfenbeinminiaturen aus Seife nachschnitzen oder einen modernen Kopfschmuck für die Himmelskönigin Maria basteln. 5 Euro Gebühr pro Workshop.
  • Information und Anmeldung beim Besucherbüro des Landesmuseums, Telefon (02 51) 59 07-201.


Metronom Theater Oberhausen

1

Musical bietet Kreuzfahrt für die Seele mit Udo Jürgens

Udo Jürgens wurde in Stuttgart für das Musical "Ich war noch niemals in New York" ausgezeichnet.

OBERHAUSEN Mehr als drei Millionen Zuschauer hat das Udo-Jürgens-Musical "Ich war noch niemals in New York" seit 2007 begeistert. Nun kommt das Erfolgsstück ins Ruhrgebiet: "Leinen los" heißt es ab März 2013 im Stage Metronom Theater in Oberhausen. mehr...

Opernstar weiter krank

2

Anna Netrebko sagt Salzburger Festspiele ab

Die russische Sopranistin Anna Netrebko 2011 bei den Salzburger Festspielen. Dieses Jahr kommt sie nicht: Sie ist krank.

SALZBURG/MÜNSTER Die erkrankte Anna Netrebko hat ihre Auftritte bei den Salzburger Pfingstfestspielen abgesagt. Nur wenige Tage später, am 2. Juni, soll sie open air in Münster vor dem Schloss singen. mehr...

"Lord of the Dance"

3

Feuer unter den Fersen

Tanzspektakel mit Blitz und Donner: »Lord of the Dance« in der Halle Münsterland.

MÜNSTER Bei "Lord of the Dance" knallten am Dienstag in der Halle Münsterland die Absätze. Die Tänzer erzählten eine keltische Geschichte von Himmel und Hölle mit Lärm und Licht und Feuer. mehr...

Kino: "Moonrise Kingdom"

4

Bruce Willis in einem Plädoyer für das Kindliche

Postkarte mit Darstellern: Da herrscht noch Harmonie im Camp. In Wes Andersons »Moonrise Kingdom« sind Stars wie Bruce Willis (r.), Bill Murray (3.v.l.) und Edward Norton (mit Hut) zu sehen, in der Mitte steht das Liebespaar.

Für Schrullig-Schräges hat Wes Anderson ("The Royal Tenenbaums") ein Händchen. In seinem neuen Film "Moonrise Kingdom" flüchtet ein zwölfjähriges Paar zu "Flitterwochen" in die Wildnis: Farce, Märchen, Groteske verschmelzen zu einer charmant spinnerten Komödie mit Herz. mehr...

Konzerthaus Dortmund

5

Ann-Sophie Mutter ist Lichtgestalt der Klassik

Anne-Sophie Mutter war auch im Kreis der Wiener und Berliner Philharmoniker des Kammerorchesters »Wien-Berlin« eine leuchtende, elegante Lichtgestalt.

DORTMUND Sie kann spielen, was sie will, selbst zeitgenössische Musik. Das Publikum liegt Anne-Sophie Mutter zu Füßen. Die 48-jährige Geigerin ist eine Lichtgestalt der Klassik. Am Donnerstag ließ sie ihre Stradivari im Konzerthaus Dortmund in drei Violinkonzerten leuchten und überstrahlte damit auch Wiener und Berliner Philharmoniker, die das Kammerorchester Wien-Berlin bildeten. mehr...

Sehenswert

Theater in der Region

Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...

Rundgang

Ausstellungen in der Region

Von Malerei bis Fotografie: Ein Rundgang durch diese Ausstellungen lohnt sich. mehr...

Hörenswert

Konzerte in der Region

Egal ob Operette, Oper oder Philharmonie: Welche Konzerte sich wirklich lohnen. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#entertainment##1834234868#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | Emsdettener Volkszeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia