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Medienhaus Lensing
26.11.2011 09:34 Uhr
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Für Ausbildung: Minister: Bundeswehr auch nach 2014 in Afghanistan

Berlin Die Bundeswehr wird sich auch nach der vollständigen Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Afghanen im Jahr 2014 militärisch in Afghanistan engagieren. Das kündigte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) an.dpa

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Bundeswehr-Wachtposten nahe Kundus. Archivfoto: Maurizio Gambarini 

«Das bedeutet, dass wir über 2014 hinaus beispielsweise mit Soldaten als Ausbilder Unterstützungsarbeit leisten werden», sagte de Maizière in einem gemeinsamen Interview mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) für «Bild am Sonntag». «Das wären dann keine kämpfenden Truppen mehr, aber vielleicht Angehörige von Kampftruppen, die Kampftruppen in Afghanistan ausbilden. Und sie wären ausreichend bewaffnet, um sich schützen zu können.»

"Wir brauchen die Türkei"

Westerwelle machte aber deutlich, dass eine Präsenz deutscher Truppen am Hindukusch ohne Unterstützung der US-Streitkräfte nicht denkbar ist. «Wir Deutsche stellen rund vier Prozent des derzeitigen Truppenkontingents. Es ist zwingend, dass sich die internationale Gemeinschaft auch zukünftig gemeinsam engagiert», sagte Westerwelle. «Es ist politisch ein wichtiges Signal, dass auch in Zukunft die Isaf-Staaten gemeinsam handeln», ergänzte de Maizière. «Wir brauchen die Türkei, die Mongolei. Je mehr mitmachen, umso besser. Das darf nicht als Ost-West-Frage oder als Aktion Christen gegen Moslems missdeutet werden können.»



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