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Medienhaus Lensing
04.02.2012 15:08 Uhr
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Klarstellung auf Sicherheitskonferenz: USA: Einsatz in Afghanistan bis 2014

München Alles nur ein Missverständnis? US-Verteidigungsminister Panetta hat mit Äußerungen über eine Beschleunigung des US-Truppenabzugs aus Afghanistan die Bündnispartner verärgert. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz rudert er zurück.dpa

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Tödlicher Amoklauf eines US-Soldaten in Afghanistan 

Die USA wollen nun doch nicht aus der Nato-Planung für den Truppenabzug aus Afghanistan ausscheren. Verteidigungsminister Leon Panetta stellte am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz klar, dass die US-Truppen am Hindukusch wie vereinbart bis Ende 2014 kampfbereit bleiben werden. Kurz vor der Konferenz hatte er noch den Eindruck vermittelt, er wolle das Ende des Kampfeinsatzes auf 2013 vorziehen. Bei den Verbündeten sorgte er damit für massive Irritationen.

Panetta sagte in München, dss die internationale Schutztruppe Isaf die Sicherheitsverantwortung bis 2013 an die afghanische Armee und Polizei übergeben werde. Für die bis zu 18 Monate dauernde Übergangszeit bis Ende 2014 werde die Truppe aber weiterhin „vollständig kampfbereit“ sein. Damit bleibt Frankreich das einzige größere Nato-Land, das bereits 2013 vom Hindukusch abziehen will.

Übergabezeit dauert 12 bis 18 Monate

Bereits jetzt haben afghanische Armee und Polizei die Sicherheitsverantwortung für etwa 50 Prozent der Bevölkerung übernommen. In allen bereits übergebenen Gebieten werden sie aber weiterhin von Isaf-Truppen unterstützt. In Kabul haben die Nato-Truppen im vergangenen Jahr beispielsweise die Großangriffe der Taliban auf ein Hotel und das Botschaftsviertel zusammen mit den Afghanen abgewehrt. Die Übergangszeit bei der Übergabe der Verantwortung dauert in der Regel 12 bis 18 Monate.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière sah in München die Irritationen mit der Äußerung Panettas ausgeräumt. Der US-Verteidigungsminister habe „glasklar“ gesagt, dass die USA bis Ende 2014 kampfbereit bleiben würden, sagte der CDU-Politiker.



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