Stürmer auf Leihbasis: Obasi erhöht auf Schalke den Konkurrenzdruck
GELSENKIRCHEN Das Dementi aus Hoffenheim ließ an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Auf das Schalker Interesse an Chinedu Obasi angesprochen, erwiderte TSG-Pressechef Alexander Waldi am 13. Dezember: „Ich halte das für völligen Quatsch. Es gab null Gespräche.“
Jetzt im königsblauen Trikot: Chinedu Obasi. (Foto: AFP)
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Schalke hat sich für den Sommer das Obasi-Vorkaufsrecht gesichert. Erfüllt der 25-Jährige die Erwartungen, können die Königsblauen den schnellen Stürmer verpflichten. Im umgekehrten Fall kann Schalke von einer Verpflichtung Abstand nehmen. Das Risiko eines Fehleinkaufs ist also minimiert.
Alle Angebote abgelehnt
Zudem wappnet sich Schalke mit dem Transfer für den Fall, dass sich Jefferson Farfan dazu entschließt, den Klub zu verlassen. Denn Obasi könnte Flügelflitzer Farfan auf dessen Position ersetzen. Bisher hat Farfan alle Schalker Angebote abgelehnt. Zuletzt wurde ihm eine Verlängerung seiner Entscheidungsfrist eingeräumt, bis Ende Januar will Schalke Klarheit haben.
Mit der Obasi-Verpflichtung forciert Heldt den Konkurrenzkampf und setzt Farfan unter Druck. Der Peruaner darf nicht mehr selbstverständlich davon ausgehen, als uneingeschränkter Stammspieler zu gelten, wenn er seine Knieverletzung auskuriert hat.
Mangelnde Disziplin
Denn einerseits hat Schalke in den vergangenen Wochen bis auf das Pokalspiel in Mönchengladbach gezeigt, dass es auch ohne Farfan erfolgreich Fußball spielen kann, und andererseits hat der Platzhirsch in Obasi nun einen Konkurrenten, den er ernst nehmen sollte. Zwar sorgte der Nigerianer zuletzt in Hoffenheim für Negativschlagzeilen durch mangelnde Disziplin und ordentlich Zoff mit Trainer Holger Stanislawski, doch dass er Fußball spielen kann, hat der 25-Jährige immer wieder bewiesen.
Durch den Transfer hat Schalke sogar die Möglichkeit, Farfan in der Winterpause abzugeben und noch eine hohe Ablösesumme zu kassieren. Heldt hat diese Variante bisher kategorisch ausgeschlossen, doch dementiert haben die Hoffenheimer im Fall Obasi ja auch…









