Informationstafel: Gedenken an die Schlacht im Lohner Brook

STADTLOHN Am Düwing Dyk, der Straße zwischen Stadtlohn und Ahaus, liegt nicht weit vom Eichenhof Lammers entfernt am Waldrand ein riesiger Gedenkstein mit einer Inschrift. Sie erinnert an die Schlacht im Lohner Bruch bei Stadtlohn, die am 6. August des Jahres 1623 das Münsterland erschütterte.

  • Bei der Vorstellung der neuen Informationstafel über die Schlacht im Lohner Bruch neben dem Gedenkstein am Düving Dyk: Vorsitzender Hermann Hintemann (3. v. r.) mit Stadtlohner Heimatfreunden an der Gedenkstätte.

    Bei der Vorstellung der neuen Informationstafel über die Schlacht im Lohner Bruch neben dem Gedenkstein am Düving Dyk: Vorsitzender Hermann Hintemann (3. v. r.) mit Stadtlohner Heimatfreunden an der Gedenkstätte. Foto: Dirking

Der Stadtlohner Heimatverein hat jetzt an dieser historischen Stätte eine Informationstafel installiert, die von diesem bedeutenden militärischen und dem blutigsten Ereignis während der ersten Phase des 30-jährigen Krieges berichtet. Am Samstagnachmittag machten sich die Heimatfreunde mit Fahrrädern auf den Weg dorthin, um die neue Gedenktafel in Augenschein zu nehmen. Auf der einen Seite zeigt sie den kaiserlichen Feldherrn Graf Tilly und den Heerführer Christian von Braunschweig und beschreibt detailliert den Verlauf dieser Entscheidungsschlacht, die Stadtlohn für einen Augenblick in das Licht der Weltöffentlichkeit rückte, und mit der Flucht des "tollen Christian" in die Niederlande endete.

Pulverdampfwolken

Die bildliche Darstellung der beiden Heere mit sämtlichem Zubehör an Wagen und Kanonen sowie Pulverdampfwolken geben auf der Rückseite eine Vorstellung von der Schlachtentwicklung. Außerdem ist eine Landkarte mit vielen Orten des westlichen Münsterlandes zu sehen, auf der der Weg, den die beiden Heere genommen haben, angedeutet wird.

Mit bewegenden Worten beschrieb der Vorsitzende des Heimatvereins, Hermann Hintemann, den tieferen Sinn der Erinnerungsstätte. Er gedachte der 8000 Toten, die auf diesem Schlachtfeld ihr Leben verloren und der Menschen, die unter den schrecklichen Folgen des 30-jährigen Krieges gelitten haben, und schloss mit einem Gebet für den Frieden in der Welt. Ein eindruckvolles Versepos der westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff über die "Schlacht im Loener Bruch" zitierte danach Patrick Terhechte.

Holzbank marode

Neben der Gedenkstätte steht eine kleine Holzbank, damit die Fuß- und Radwanderer dort eine Rast einlegen können. Da diese aber schon sehr lädiert ist, äußerten an diesem Nachmittag der Vorsitzende und die Heimatfreunde den Wunsch, dass sie sich freuen würden, wenn die Stadt Stadtlohn für eine neue stabile Ruhebank an diesem geschichtsträchtigen Ort sorgen würde. sd

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