CDU-Antrag: Es soll mehr blühen in Vreden

VREDEN Ungeteilte Zustimmung des Stadtrates zum CDU-Antrag: "Vreden blüht auf" - dafür waren alle Fraktionen zu haben. Bunt und blumig soll es nach dem einstimmigen Beschluss dort werden, wo städtische Flächen brach liegen.

  • Kamille und Kornblumen sind an diesem Ackerrand zurzeit im Angebot.

    Kamille und Kornblumen sind an diesem Ackerrand zurzeit im Angebot. Foto: Janny Heisterborg

Vor allem die Bienen hat die CDU mit ihrem Antrag im Blick: Die Situation für die Insekten habe sich ständig verschlechtert. Bebauung, Flächenversiegelung, intensive Landwirtschaft und Monokulturen wirken sich negativ auf die Nahrungsgrundlage der Bienen aus.

Mit gutem Beispiel voran

 Die Stadt solle mit gutem Beispiel vorangehen, meinte der CDU-Stadtverband, und Blumenwiese auf städtischen Flächen anlegen. Kreisverkehre böten sich dafür an, Grünanlagen und (noch) nicht bebaute Baulandflächen genauso wie die Streifen neben den städtischen Straßen. Damit könnte auch das Stadtbild verbessert werden, meinten die Christdemokraten. Gleichzeitig bestehe die Hoffnung, dass das gute Beispiel Nachahmer finde.

Thema ist aktuell geworden

"Der Antrag lag schon lange in der Schublade", sagte CDU-Fraktionschef Heinz Gewering in der Ratssitzung. Jetzt, mit der gerade erfolgten Gründung des "Fördervereins Kulturlandschaft Vreden" , sei das Thema dann wieder ganz aktuell geworden. "Das ist einer der Vorschläge der CDU, dem ich uneingeschränkt zustimmen kann", äußerte Wilhelm Berendsen (SPD) sein Einverständnis. Auch Gerd Welper (Grüne) stimmt zu, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Grünen einen ähnlichen Antrag nicht in der Schublade gelassen hätten, sondern dass bereits im vergangenen Sommer auf Initiative seiner Fraktion eine Wildblumenwiese am Friedhof gesät worden war.

Beete in den Querungshilfen

"Überwiegend positiv" seien die Rückmeldungen auf den zur Blumenwiese umfunktionierten Grünstreifen am Parkplatz des Friedhofs gewesen, bilanzierte Fachbereichsleiter Joachim Hartmann. Deswegen habe sich die Stadt entschieden, weitere Flächen als Blumenwiesen zu gestalten - zum Beispiel die Kreisverkehre an der Oldenkotter und Alstätter Straße sowie am Viehmarkt. An weiteren Kreiseln und an Querungshilfen seien kleinere Beete als Blumenwiesen angelegt worden. Mit dem "Förderverein Kulturlandschaft Vreden", der öffentliche Flächen renaturieren möchte, solle nun über weitere Flächen gesprochen werden.

Diesem Vorschlag der Stadtverwaltung stimmten alle Fraktionen zu. Ob die Stadt die Einsaat von Blumenwiesen auch als ökologische Ausgleichsmaßnahme für eigene Baumaßnahmen heranziehen könnte, will die Verwaltung nun auf Anregung von Alfred Wellers (FDP) prüfen.
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Autor
Anne Winter-Weckenbrock
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    24. Juni 2013, 17:10 Uhr
    Aktualisiert:
    24. Juni 2013, 18:14 Uhr
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