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Ottensteiner Kita Burg Funkelstein bekommt neue Räume

mlzDRK-Kindergarten

Die DRK-Kindertagesstätte „Burg Funkelstein“ wächst. Für Drei- bis Sechsjährige wurde ein lichtdurchfluteter Wohlfühlort geschaffen, an dem man aber auch mal die Zugbrücke hochziehen kann.

Ahaus

, 15.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Zugbrücke senkt sich langsam herunter und ein stolzer Rittersmann trabt auf seinem Ross hinein. Von einem Wehrturm aus beobachtet ihn eine Prinzessin, die sich dann jedoch entscheidet, dass es ihr im Burghof besser gefällt, also springt sie herab und landet sicher neben dem Pferd. In der prachtvollen, hölzernen Burganlage ist der Knirps, der sich an diesem Donnerstagnachmittag ins Spiel mit seinen Kunststofffiguren vertieft hat, ein Riese. Riesig ist auch die Freude der Kinder über die brandneue Holzburg, die einen Teil des ebenfalls neuen Gruppenraums der Burg-Raben einnimmt.

Ottensteiner Kita Burg Funkelstein bekommt neue Räume

Der Anbau an der Kita Burg Funkelstein. © Andresen

Freundliches Hellgrün und kindgerechte Möbel dominieren den lichtdurchfluteten, großen Raum, der erst seit kurzer Zeit die Kita Burg Funkelstein ergänzt. „Wir können sagen, dass wir sehr stolz sind auf den neuen Anbau“, resümiert Gisela Kühlkamp, Leiterin der Ottensteiner DRK-Kindertagesstätte. Während die Kinder mit zwei Erzieherinnen das Mittelalter für sich entdecken, nehmen Vertreter von DRK und Stadt Ahaus die neuen Räume in Augenschein.

Schmuckstück ist das Atelier

151 Quadratmeter, 131 davon reine Nutzfläche, sind in knapp acht Monaten entstanden. Neben dem großen Gruppenraum sind ein Differenzierungsraum, ein Materiallager sowie eine Toilettenanlage mit großem Wickeltisch entstanden. Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf das Atelier, in dem kleine Künstler nach Herzenslust malen und basteln können.

Außerdem: „Wir haben auch unser Budget dabei eingehalten. Das ist nicht selbstverständlich bei der heutigen Konjunkturlage“, weiß Norbert Rose. 300.000 Euro betrug das Gesamtinvestitionsvolumen. Der Leiter des Fachbereichs Immobilienwirtschaft der Stadt Ahaus und sein Kollege Gregor Verse wissen, wovon sie reden. Die Stadt Ahaus ist die offizielle Vermieterin der Kitaräume, die mit Hilfe von lokalen Firmen realisiert wurden.

Erweiterung war nötig

Nötig sei die Erweiterung durchaus gewesen, betont die Kita-Leiterin. „Die Kinder waren ja da, nur die Räumlichkeiten noch nicht“, sagt sie. Dass es sich bei den Räumen um einen nachträglich hinzugefügten Anbau handelt, fällt nicht auf. „Wir sind glücklich, dass wir miteinbezogen wurden, weil man ja während der Umsetzung immer wieder Ideen hat, die man vielleicht vorher nicht hatte“, so Gisela Kühlkamp. Anfängliche Ängste bei den Eltern der zurzeit 58 kleinen Gäste der Burg Funkelstein haben sich schnell in Luft aufgelöst. „Die Eltern und Kinder haben das Ganze positiv erlebt“, versichert Kühlkamp. Sie und ihre 13 Kollegen betreuen unter anderem auch vier Integrativkinder.

Auch Jürgen Puhlmann, Geschäftsführer des DRK im Kreis Borken, ist rundherum zufrieden: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen und man sieht gar nicht, dass es ein Anbau ist“, urteilt er. Die Öffentlichkeit kann sich bei einem Tag der offenen Tür am 16. Juni von 14 bis 17 Uhr ein Bild von den neuen Räumlichkeiten machen. „Wir sind im Frühjahr zur fairen Kita rezertifiziert worden und wollen das dann feiern“, erklärt Gisela Kühlkamp.

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