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Eine druckvolle Viertelstunde in der ersten Hälfte und ein Dreierpack in sieben Minuten nach der Pause tüten das 5:1 des BVB gegen Hannover ein. Beste Borussen sind Marco Reus und Raphael Guerreiro. Die Einzelkritik.

Dortmund

, 26.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Roman Bürki: Seine Flugbälle nach vorne werden immer präziser, das dient dem Spielaufbau ungemein. Hatte seinen Strafraum gleichsam im Griff - wenn er denn etwas zu tun bekam. Ernsthaft sauer, als die nachlässigen Vorderleute ihm noch den abgefälschten Gegentreffer zum 4:1 einbrockten (86.). Note: 2,5

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Lukasz Piszczek: Ab und zu lässt er seine Power nochmal aufblitzen wie beim Solo vor Reus‘ Großchance (22.). Oder seine Übersicht beim 40-Meter-Freistoß-Pass auf Guerreiro (40.). Verdienter Vorruhestand nach 70 Minuten. Note: 2,5


Julian Weigl: Bügelte mit einer beherzten Grätsche Hakimis Patzer aus (9.), regelte viel mit klugem Stellungsspiel. Längst mehr als eine Notlösung in der Innenverteidigung. Note: 3,0

Abdou Diallo: Starke Zweikampfquote (80 Prozent zur Pause), gutes Passspiel (85 Prozent angekommen), dennoch gelangen Hannover zumindest Annäherungen und Zuspiele in den Strafraum. Seine Ideen bei den Vorstößen fruchteten nicht, fälschte unglücklich ab beim 4:1 (86.). Note: 3,5


Achraf Hakimi: Ein Ballverlust zum ungünstigen Zeitpunkt am Mittelkreis, bekam dafür Gelb und einen Anpfiff (9.). Half dann den Stürmern mit einem Treffer aus: Mit Tempo von der Außenlinie in die Mitte, Doppelpass mit Guerreiro, Schlenzer ins hintere Eck, wunderbar! (24.). Auch beim 2:0 entscheidend: Luchste Hannovers Waldemar Anton den Ball ab, Marco Reus musste nur noch abstauben (60.). Stark! Note: 2,0

Axel Witsel: Ballverluste und verlorene Zweikämpfe haben bei ihm Seltenheitswert, in den ersten 45 Minuten gab es mehrere davon. Das hatte gleich Auswirkungen auf das BVB-Spiel, dem es an Ballbesitzphasen und Geschwindigkeit mangelte. Zurück in der Spur in Durchgang zwei - fortan lief es runder für die Schwarzgelben. Zweites Tor im zweiten Rückrundenspiel - sein 20-Meter-Strahl klatschte vom Innenpfosten ins Netz (90.). Note: 2,5


Thomas Delaney: Ein schmerzhafter Beginn, als er einen Schuss in den Unterleib erleiden musste. Verlagerte mehrmals geschickt das Spiel mit weiten Flugbällen auf Hakimi. Sein Tritt in des Bein von Sarenren-Bazee hätte mit Strafstoß und mindestens einer Gelben Karte geahndet werden müssen (35.). Sonst unauffällig. Note: 3,5


Jadon Sancho: Seine beste Szene vor der Pause: eine Rettungstat in der Defensive vor dem einschussbereiten Matthias Ostrzolek (35.). Nach dem Seitenwechsel zielstrebiger und cleverer Passgeber wie beim 3:0 von Mario Götze (63.), da kurbelte er mehrere Konter geschickt an. Note: 2,5


Marco Reus: Herzlich eingeladen zum Tore schießen nach einem Fehlpass von seinem Spezi Marvin Bakalorz, zielte aber zwei Meter zu hoch (21.). Mit mehr Gefühl eine Minute später nach Sololauf von Piszczek - Außenpfosten (22.). Seinen Treffer holte er nach, als Hakimi ihm das 2:0 servierte (60.), legte auch noch Raphael Guerreiro das 4:0 auf (67.). Note: 1,5

Raphael Guerreiro: Ihm gelang nicht alles, trotzdem an zwei knackigen Szenen beteiligt vor der Pause: erst mit der Doppelpass-Vorlage für Torschütze Hakimi (24.), dann mit einer hochwertigen Direktabnahme, 96-Torwart Esser verhinderte ein Tor des Monats (40.). Den Einschuss zum 4:0 nach Vorlage von Reus hatte er sich für einen lustmachenden Auftritt verdient (67.). Note: 1,5


Mario Götze: 20 Ballkontakte bis zur Pause, kein Torschuss, keine Vorlage, gewann nur einen von zehn Zweikämpfen - in der ersten Spielhälfte zahlte der Mittelstürmer wenig ein für das BVB-Spiel. Dann dynamischer und mit seinem zweiten Saisontor nach einem mustergültigen Konter über Sancho (63.). Zwei Minuten später raus mit Applaus. Note: 3,0

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