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Auf dem Mond ist Platz für Fantasie

HATTINGEN Wie sieht es eigentlich auf der Rückseite des Mondes aus? Die dunkle, der Erde abgewandte Seite des Mondes gilt als Metapher für das, was wir Menschen nicht sehen können. Eine Herausforderung für jeden Künstler also, diese Fantasien zu visualisieren.

von Von Nadja Schöler

, 09.10.2007
Auf dem Mond  ist Platz für Fantasie

Beobachtet von Barbara Abendroths stählernen "Wächtern": Bernd Figgemeier und Karl-Ulrich Peisker.

Bundesweit beteiligen sich mehr als 500 Künstler an der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe "Zeitgleich Zeitzeichen 2007", die in diesem Jahr unter dem Titel "Die Rückseite des Mondes" steht. Initiiert vom Bundesverband bildender Künstler (BBK) wurde den Teilnehmern diese Frage als Aufgabe gestellt.

Das Stadtmuseum in Hattingen-Blankenstein ist einer von insgesamt 50 Ausstellungsorten bundesweit. Auch die Dortmunder Künstler Eva Horstick-Schmitt, Petra Eckardt, Tanja Melina Mosyk, Udo Unkel, Horst Wegener, Karl-Ulrich Peisker und Barbara Abendroth sind vertreten.

Thema lässt Freiraum

Das Thema lässt den Künstlern viel Freiraum, so ist es wenig verwunderlich, dass kaum einer den Mond selbst verbildlicht hat. Assoziationen werden auf vielen Wegen übermittelt, zum Großteil durch Malerei mit irdischen Motiven. Karl-Ulrich Peisker hat Steinformen zu einer Struktur gemacht. Die Fotografie "Mondzacken" zeigt digital aufgearbeitete Fotos einheitlicher Formen einer fremdartigen, steinigen Struktur, die durch geometrische Elemente durchbrochen wird.

Bernd Figgemeier, der wie Peisker im Vorstand des BBK ist, näherte sich dem Thema anhand der Entstehung des Lebens, die der Bochumer in kreisförmigen Bildern malerisch umsetzte.

Eröffnung am Sonntag

Unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird "Die Rückseite des Mondes" am Sonntag, 14. Oktober, um 11.30 Uhr in Hattingen eröffnet. Im Rahmen des Begleitprogrammes referiert am 21. November Johannes Feitzingen, Astrophysiker an der Ruhr-Universität Bochum und ehemaliger Leiter des Planetariums, über den Mond.

Stadtmuseum Hattingen: "Die Rückseite des Mondes", Marktplatz 1-3, bis 25.11., Di-Mi und Fr-So 11-18 Uhr.