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Buchkritik

Carole Fives: „Eine Frau am Telefon“

Anfang 60, krebskrank, ohne Mann: Eigentlich könnte Charléne einem leidtun. Doch sie ist eine Nervensäge, egoistisch und widersprüchlich.

Carole Fives: „Eine Frau am Telefon“

Da ihre erwachsenen Kinder ausgezogen sind, telefoniert sie mit ihrer Tochter, aber die kommt – zumindest für den Leser – nicht zu Wort.

Monolog-Jammerei

Die Monologe dieser Frau ziehen sich in Carole Fives‘ Debütroman „Eine Frau am Telefon“ über mehrere Jahre hin. Sie klagt viel – über bellende Hunde in der Nachbarschaft, über die Deppen von Männern auf den Singlekontaktbörsen im Internet, über ihre Kinder und ihre Freundin ...

Die resolute Frau knallt auch schon mal den Hörer auf, aber wählt immer wieder die Nummer ihrer Tochter. Was sich zunächst amüsant liest, verliert schnell seinen Charme.

Carole Fives: Eine Frau am Telefon, 128 S., Deuticke, 16 Euro, ISBN 978-3-552-06362-4.

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