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„Hot Dog“

Der dämlichste Film des Duos

Dortmund Til Schweiger und Matthias Schweighöfer sind die Stars in dem neuen Kinofilm „Hot Dog“, einer Polizei-Komödie, gegen die selbst späte Folgen der „Police Academy“ Gold sind.

Der dämlichste Film des Duos

„Hier unterschreiben.“ Theo (Matthias Schweighöfer, l.) ist der Buchhalter aus der Waffenkammer, der dem Polizisten Luke (Til Schweiger) auf den Wecker geht. Foto Warner

Sind die beiden unbelehrbar? Oder verbohrt in eine Komödienformel, die ihrer Ausgelutschtheit zum Trotz immer noch genug Leute ins Kino lockt, damit der Film Gewinn macht?

Die Rede ist von Til Schweiger und Matthias Schweighöfer, die getrennt voneinander ähnlich schlichte (erfolgreiche) Filme machen und jetzt als Darsteller-Gespann das Kriterium „Untiefe“ neu definieren: „Hot Dog“ dürfte der flachste, dämlichste Film des Duos sein.

Til spielt einen gaaanz harten Hund

Schweiger und Schweighöfer (der filmhandwerklich Schweigers Ziehsohn ist) spielen zwei Mitglieder der Spezialeinheit GSG 10, einer Elitetruppe, die die Besten der Besten vereint. Luke Steiner – welch ein Name: Star Wars trifft Wehrmacht – wird von Schweiger verkörpert.

Ein gaaanz harter Hund, der im Alleingang eine Geiselnahme beendet, die bösen Buben wegballert und seine Methoden so beschreibt: „Ich hau ihm solange aufs Maul, bis er auspackt!“

Der Nerd macht das Team komplett

Den wenig überraschenden Regeln der „Buddy“-, also Kumpel-Komödie, zufolge hat der zweite Mann das Gegenteil zu sein. Schweighöfer gibt den Softie Theo, den linkischen Nerd mit der Buchhalter-Brille, der in die Waffenkammer abgeschoben wurde, wo er Kreuzchen auf Klemmbretter macht.

Theos Anträge auf Versetzung zur aktiven Truppe werden regelmäßig abgelehnt, bis der Vorgesetzte dem suspendierten Steiner eins auswischen will und ihm den Trottel Theo als Partner zuteilt.

Das ungleiche Paar muss eine Mission erfüllen

Da steht das ungleiche Paar in seiner lächerlichen Paradeuniform am Schloss Bellevue und bewacht den Weihnachtsbaum beim Staatsbesuch aus Moldawien.

Plötzlich seilen sich Weihnachtsmänner aus einem Helikopter ab und entführen die Tochter des moldawischen Präsidenten. Blamage für Deutschland! Die Entführer fordern 16 Millionen Lösegeld.

Wolkiges Drehbuch überzeugt nicht

Das Drehbuch hat den wolkigen Anlass daherfabuliert, damit unsere Chaoten als Agenten tätig werden. Vorformatierte Knatterkomik nimmt ihren Lauf. Sensibelchen und Draufgänger absolvieren Clownereien, die man vorher wittert. Gib mir die Taschenlampe! Wozu? Damit ich sie Dir auf den Kopf haue!

Peinliche Sexwitzchen, mutwilliger Radau, überkandidelter Blödsinn in einem Schwachsinns-Plot um Drogenhandel und Staatsstreich. Warum werden Drogen in Kühen geschmuggelt?

Schleichwerbung eines Burgerladens

Damit Theo den Viechern in den Hintern greift. Palaver-Strecken lassen das Timing lahmen, ein Stop beim Burgerladen gerät zu Schleichwerbung. Heino Ferch und Samuel Finzi spielen zwei weitere Väter der Klamotte. Der Name des Regisseurs? Er klingt wie der beste Jux des Films, ist aber real: Torsten Künstler.

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