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Die Welt aus Sicht der Filmemacher

Duisburger Filmwoche

Am Montag (7.11.) startet im Kino am Dellplatz die 35. Duisburger Filmwoche, die die Welt aus Sicht von Filmemachern erlebbar macht. Am Start sind Doku-Größen wie Romuald Karmakar, Harun Farocki, Christoph Hübner und Gabriele Voss ("Emscherskizzen"), nicht nur die bürgen für spannende "Stoffe", wie das Festival betitelt ist.

DUISBURG

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 04.11.2011
Die Welt aus Sicht der Filmemacher

Der Filmemacher Werner Schroeter bei der Arbeit.

Elfi Mikesch taucht in die Bilderwelten des Werner Schroeter ein, mit ihrem "Mondo Lux" eröffnet das Festival. Karmakars "Die Herde des Herrn" (10. 11., 20 Uhr) zeigt die Stimmung im Geburtsort von Kardinal Ratzinger, als er sich anschickt, Stellvertreter Christi zu werden: Wir sind Papst! Harun Farockis "Ernste Spiele" (10.11., 14 Uhr) untersucht, wie Computerspiele vom Vietnamkrieg infiziert wurden und Szenarien der Konsole unser Bild vom Krieg prägen. Ruth Beckermann ("American Passages", 11.11., 16.30 Uhr) nimmt uns mit auf eine Reise durch die USA. Michael Glawogger ("Whores' Glory", 11.11., 20 Uhr) interessiert sich für die Lage käuflicher Frauen in Mexiko, Bangladesch, Thailand. Juliane Henrich ("Tahrir im April", 11.11., 23.30 Uhr) hat sich im Kairo der Revolution umgeschaut. Bis zum 13.11. öffnet Duisburg ein Fenster mit Blick auf die Welt.