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Emschertal-Museum Herne

Die „Wunderkammer“ beweist Reichtum

Herne In ihren „Wunderkammern“ haben die Fürsten der der frühen Neuzeit Wertvolles, Seltenes und Fremdes gesammelt. In der gleichnamigen Ausstellung erzählt das Emschertal-Museum Herne die Geschichte seiner Sammlung.

Die „Wunderkammer“ beweist Reichtum

Eine „Wunderkammer“ hat das Emschertalmuseum in Herne geöffnet. Foto: Vinnbruch

Eine große blaue Wand mit 23 Gemälden hält den Blick sofort fest, betritt man das Dachgeschoss des Museums.

In Petersburger Hängung, dicht an dicht, hängen hier das idyllische Ölgemälde „Schloss Strünkede“ des Herner Künstlers Wilhelm Imhof, aber auch Picassos düsterer „Ziegenschädel auf einem Tisch“. Mit Porträts der Familie Forell, den ehemaligen Besitzern von Schloss Strünkede, nimmt das Emschertalmuseum auch Bezug zur eigenen Geschichte.

Vielfalt von 6000 Kunstwerken

Besonders die Vielfalt der rund 6000 Kunstwerke, die das Museum in 70 Jahren gesammelt hat, soll die „Wunderkammer“ zeigen. Auch urbane Kunst hat ihren Platz – wie Fotos der knallroten Stahlskulpturen „Cubecracks“, die im Herner Stadtraum installiert sind. Der Blickfang dieses Themenbereichs ist ein Lichtobjekt mit durchsichtigen, verzerrenden Röhren von Günter Dohr.

Ein weiterer Blickfang ist der große von innen beleuchtete Holzschrank mit zehn Skulpturen. Darunter Fritz Viegeners rotbraune Tonplastik „Aufschauende“, den „Diskus“ aus Glas von Helmut W. Hundsdorfer und die „Schirmmütze“ aus Papier und Draht von Lotte Pietz-Füllgrabe.

Emschertal-Museum Herne: „Wunderkammer“, bis 26.5.2019, Karl-Brandt-Weg 5, Di-Fr 10-13/14-17 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr.

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