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Buchkritik

Edward St Aubyn: „Dunbar und seine Töchter“

Edward St Aubyn hat mit dem Roman „Dunbar und seine Töchter“ Shakespeares Drama „König Lear“ in unsere Zeit verlegt. Wie bei dem berühmten Theaterdramatiker gibt es ein Reich zu verschenken.

Edward St Aubyn: „Dunbar und seine Töchter“

Der alte Dunbar tritt seinen Konzern an zwei seiner Töchter ab. Die dritte, etwas widerspenstigere Tochter wird enterbt.

Gewohnt ironisch-sarkastisch erzählt der englische Autor das Königsdrama nach. Papa Dunbar wird von den beiden Töchtern ausgeschaltet, von New York in ein Sanatorium nach England geschickt. Dort trifft Dunbar einen alkoholsüchtigen Schauspieler, der ihm bei der Flucht behilflich ist. Derweil sorgt sich die dritte Tochter um ihren Papa. Nun geht es darum, wer von den Töchtern den Vater zuerst findet. Spannend ist so eine Neuerzählung natürlich nicht, da man den Ausgang aus dem Theater kennt. Aber trotzdem ganz kurzweilige Lektüre.

Edward St Aubyn: Dunbar und seine Töchter, 253 S., Knaus, 20 Euro, ISBN 978-3-8153-0698-3.

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