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Feuerwerk für einen Ausnahme-Mäzen

DORTMUND Für die Besucher und für den Initiator der Festivals "The Next Generation" in Dortmund wird das (ausverkaufte) Finale am Sonntag ein Feuerwerk: Dafür sorgt der zehnjährige Niu Niu, das Wunderkind Chinas - ein Ausnahmetalent spielt zum Abschied für einen Ausnahme-Kulturmäzen.

von Von Julia Gaß

, 14.12.2007
Feuerwerk für einen Ausnahme-Mäzen

Bodo Harenberg verabschiedet sich als "Kulturmacher".

Ex-Verleger Bodo Harenberg (70)  verabschiedet sich nach dem Konzert als Kulturveranstalter. Seit dem Umzug des 1970 gegründeten Verlags in das Hochhaus am Hauptbahnhof 1994 hat er den Menschen im HCC fünf hochkarätige Festivals (alle Schubert-Lieder, 100 Streichquartette, Next Generation 1-3) geschenkt und über 1000 Abende mit großen Mimen, Nobel- und Büchnerpreisträgern, legendäre Silverstermatineen, Kabarett, Chanson, Ballett, Theater, Kunst beschert.

Große Mimen und große Talente

Die Harenberg-Kulturführer sind unverzichtbare Nachschlagewerke, als österreichischer Honorarkonsul veranstaltete Harenberg glanzvolle Feste. Für unvergessliche Abende hat der "Kulturmacher" gesorgt, der nie öffentliche Gelder in Anspruch nahm. Viele seiner Gäste wird man nie wiedersehen: Will Quadflieg, Gert Westphal, Ephraim Kishon, Hermann Prey und Ulrich Mühe. Seine "Next generation", in der sich seit 2001 über 300 Musiker vorgestellt haben, lebt weiter. Auf großen Bühnen sind viele nun gern gesehene Gäste - Arcadi Volodos, Daniel Hope, Julia Fischer, Renaud Capucon, Jörg Widmann, David Garrett, Baiba Skride oder Ilya Gringolts. Und jetzt auch Niu Niu. Das Kulturprogramm bei Harenberg geht weiter. Am Montag erscheint der neue Kulturkalender.

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