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Flüchtlinge erleben Kultur und Musik der Region

Dortmund Projekte verbinden Menschen und bringen Normalität in den Alltag. Nun hilft eine Online-Plattform, passende musikalische Veranstaltungen in der Region zu finden. Das Deutsche Musikinformationszentrum hat die Plattform erfunden.

Flüchtlinge erleben Kultur und Musik der Region

Das „Folklang“-Projekt endete im Sommer 2017 mit einem Konzert in Tübingen. foto Tobias Döhner/Folklang Foto: TOBIAS DOEHNER

Das Deutsche Musikinformationszentrum in Bonn bietet im Internet das neue Portal „Musik und Integration“ an. Es zeigt, welche musikalischen Integrationsprojekte es in der Region gibt. Dies sind die musikalischen Projekte, die Flüchtlinge und andere Musikbegeisterte zusammenbringen. Hier eine Übersicht, was es in der Umgebung an Musik-Veranstaltungen gibt.

Dortmund: Das Projekt „At home II“ umfasst eine offene Werkstatt für Musik und ist im Haus der Vielfalt, Beuthstraße 21, beheimatet. Das Projekt läuft seit dem 1. Mai 2017 und geht noch bis zum 31. Dezember 2018. Hier sollen Kinder und Erwachsene ermutigt werden, ihre Lieder vorzutragen und sich zu entspannen. Die Teilnahme ist kostenlos. Musikerin Anke Ames ist Ansprechpartnerin und per E-Mail zu erreichen: silberbow@outlook.de

Bochum: Bei dem Projekt „World Of Percussion“ („Welt der Erschütterungen“) zeigen Weltmusiker Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie sie Musik als universelle Sprache verstehen können. Die Treffen sind dienstags von 18 bis 21 Uhr in der Bola Bildungsstätte, Herbergsweg 1. Die Teilnahme ist kostenfrei. Infos: Reinhard Kreckel, Tel. (0151) 41 47 96 43.

Gelsenkirchen: „Musik verbindet – ein popmusikalisches Projekt für Mädchen aus Flüchtlingsfamilien“ gibt es noch bis zum 30. Juni 2018. Die Mädchen ab zehn Jahren erarbeiten gemeinsam Lieder und sollen durch das Projekt Normalität im Alltag erfahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltungsort ist das DGB-Haus der Jugend, Gabelsbergerstraße 12. Infos unter: info@maedchengarten.de

Hattingen: In Kooperation mit der Flüchtlingshilfe ist das „Canto Singcafé international“ entstanden. Dort singen die Teilnehmer deutsche Lieder aber auch Songs aus verschiedenen Kulturkreisen. Sänger und Gitarrist Thomas Grimm und geflüchtete Laien-Musiker leiten das Projekt, das noch bis zum 31. Dezember 2018 stattfindet. Treffpunkt ist das Bürgerzentrum Holschentor, Talstraße 8. Die Teilnahme ist frei, Infos bei Karl Adamek: adamekk@uni-muenster.de

Essen: Theaterbesucher, in der Flüchtlingshilfe engagierte Ehrenamtliche und Flüchtlinge können bis zum 5. Juli bei dem Integrationsprojekt „Kultur entdecken – Mashallah“ („Kultur entdecken – So Gott will“) mitwirken. Die Idee ist, dass Theaterbesucher ein Ticket für 15 Euro kaufen und zwei Freikarten bekommen, mit denen sie Geflohene ins Stück nehmen sollen. Besucht werden können Stücke des Aalto-Theaters und der Philharmonie Essen. Mehr Infos bei Tuncer Kalayci: Tel. (0201) 888 84 78.

Mehr Informationen zu „Musik und Integration“ gibt es hier.

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