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Gorny: "Das U wird ein Erfolg"

DORTMUND Dieter Gorny ist überzeugt: Das neue Quartier rund ums Dortmunder U wird "ein riesiger städtebaulicher Erfolg". Und Gorny sagt deutlich: "Der Turm lässt sich nicht profitabel rechnen. Aber der Turm wird das ganze Gelände in hohe Profitabilität bringen."

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Gorny: "Das U wird ein Erfolg"

Haben hinter den Kulissen mächtig für den U-Turm geackert: Oliver Scheytt (l.) und Dieter Gorny.

Der 54-jährige Ex-Viva-Chef setzt sich als künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt seit Monaten bei der Landesregierung für das U ein - ebenso wie die beiden Ruhr 2010-Geschäftsführer Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt. Die positiven Signale aus Düsseldorf - eine endgültige Entscheidung über die Fördergelder von geschätzten 30 Millionen Euro soll bis Ende Januar fallen - seien "nur zustande gekommen durch ein Versöhnen der wirtschaftlichen und kulturellen Sichtweise", betonte Gorny am Donnerstag.

Denkmal als Mittelpunkt

Die Debatte vor Ort in Dortmund sei viel zu sehr auf den eigentlichen Turm reduziert worden, meinte der Medienmanager. Das Denkmal werde ab 2010 vor allem Ikone und Mittelpunkt eines 80 000 Quadratmeter großen kreativen Quartiers sein - geprägt durch die vielen jungen Menschen, die das Robert-Bosch-Kolleg oder das Freizeitzentrum West (FZW) besuchen, die unweit des Turmes neu gebaut werden. Künstler wie der Filmemacher Adolf Winkelmann wollen sich im Turm niederlassen. Der Licht-Künstler Mischa Kuball, Mitglied im Experten-Team von Ruhr 2010, hat einen "Campus", also einen Treffpunkt wie an einer Uni, für das Gelände vorgeschlagen. Gorny: "Da bekommen wir ein sehr geschlossenes Areal."

Kreative Insel in Unna-Massen

Die Situation selbst werde dafür sorgen, dass sich Szene-Kneipen ansiedeln - im Gegensatz zum Zollverein-Gelände in Essen, wo es mit volksnaher Gastronomie noch nicht klappt. Und Gorny denkt auch schon über Dortmund hinaus. Auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Aussiedler-Stelle in Unna-Massen stellt er sich ein "Creative Island" - eine kreative Insel - für noch mehr Firmen vor.

Höhepunkte eines neuen Ruhrgebiets

Das Dortmunder U werde gemeinsam mit dem Innenhafen Duisburg und der Essener Zeche Zollverein zu den neuen Höhepunkten des Ruhrgebiets werden, sagte Oliver Scheytt. Dass die Zeit knapp ist, weiß er: "Man muss sich davon lösen, dass 2010 alles fertig sein wird."

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