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Kurzfilmtage Oberhausen

Großer Preis geht nach Litauen

Oberhausen Bei den 64. Kurzfilmtagen in Oberhausen landen filmische Experimente weit vorn. Die Jurys haben gesprochen und künstlerische, experimentelle Arbeiten prämiert.

Großer Preis geht nach Litauen

Die Musik-Fans in „Flecken und Kratzer“ Foto: Festival

So geht der Große Preis der Stadt Oberhausen (8000 Euro) an Deimantas Narkevicius aus Litauen: „Flecken und Kratzer“ zeigt Aufnahmen eines Beat-Konzerts der 60er-Jahre. Teile des Bildes sind abgedeckt, Ausschnitte wie Fotos bleiben frei. Musiker, Publikum, ein Lenin-Banner sind zu sehen. „Eine Erkundung dessen, was Kino sein kann“, so die Jury.

Kaleidoskopisches Bildgewitter

Experimentell und ein wenig kryptisch auch „Hirografo“ (Hauptpreis, 4000 Euro) von Eva Stefani aus Griechenland. Ein Bilderspaziergang durch Athen mit Szenen alter Militärparaden und antikisierender Theaterstücke, dazu heutige Auslagen in Geschäften und der Zoohandlung.

Das Kultusministerium NRW zeichnet „The Lost Head And The Bird“ von Sohrab Hura mit dem ersten Preis und 5000 Euro aus, ein kaleidoskopisches Bildgewitter aus und über Indien.

Ein zweiter Preis (3000 Euro) geht an „Ein Film für Ehuana“ aus Brasilien: Louise Botkay zeigt eine indianische Gemeinschaft, die zu sterben droht.

Im Deutschen Wettbewerb siegt Alexandra Guleas „Valea Giuliu – Notes“, bei den NRW-Filmen Marian Maylands „Eine Kneipe auf Malle“, bestes Musikvideo wurde „Limerence“ von Oliver Pietsch.

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