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Haruki Murakami: „Die Ermordung des Commendadore“

Buchkritik

In seinem neuen Roman „Die Ermordung des Commendatore – Eine Idee ensteht“ entfaltet Haruki Murakami wieder den ganzen Zauber seiner Feder.

von Stefanie Platthaus

22.03.2018

Ein Porträtmaler zieht sich in ein einsames Haus auf einen Berg in Japan zurück, um sich und seinen Stil als Maler zu finden und seine in die Brüche gegangene Ehe zu verarbeiten.

Magisch wird es, als ihm ein Fremder Modell sitzen will – doch dessen Gesicht ist nicht sichtbar für den Künstler. Die Züge werden nicht greifbar, sie sind ein Sog aus Luft und Bewegung.

Begegnungen von Maler und Modell

Immer wieder begegnen sich Maler und Modell, es entwickelt sich eine Freundschaft – doch mysteriös bleibt alles in dieser Geschichte. Vieles klärt sich in diesem Buch nicht auf, im April geht es mit dem zweiten Teil weiter.

Murakami bleibt auch hier seinem Stil treu. Seine Figuren sind menschlich-fehlerhaft, und der Leser wird in die Geschichte gezogen, weil sie scheinbar jedem passieren könnte. Magischer Murakami-Realismus – wundervoll!

Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendadore, Band 1: Eine Idee erscheint, 480 S., DuMont, 26 Euro, ISBN 978-3-83219-891-6.
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