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Knast-Ausstellung angezählt

HERNE Befreien wollten sie die Kunst - ja "resozialisieren" wie einen Häftling, der seine Strafe abgesessen hat. Aber wie die einstigen Insassen gerieten auch die Künstler im leer stehenden Hafthaus in der Herner Innenstadt schon bald heftig aneinander.

von Von Karsten Mark

, 13.11.2007
Knast-Ausstellung angezählt

"Die Tage sind gezählt" nennt Till Wiedeck seine Installation in der Einzelzelle 17 des ehemaligen Herner Hafthauses.

Am Sonntag wollten sie eigentlich ihr Programm zur Halbzeit der Ausstellung "KunstKnast Emscher-Valley 2007" vorstellen. Doch noch vorher kam es zum Eklat. Der Recklinghäuser Künstler Reiner Kaufmann, der rund 20 seiner Kolleginnen und Kollegen im ehemaligen Gefängnis zusammengebracht hatte, überwarf sich mit dem Hausherrn, dem Leiter der JVA Castrop-Rauxel, Julius Wandelt. Während Wandelt nun sämtliche Veranstaltungen zur Ausstellung gestrichen hat, nahm Kaufmann die von ihm und einigen Gastkünstlern gestalteten Zellen in Einzelhaft und klebte selbst gemachte "Siegel" an die Türen.

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