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Künstler in Schulen: Es gibt mehr Geld vom Land

DÜSSELDORF Die Landesregierung greift in Sachen Kunst für Kinder tiefer in die Tasche: Für gemeinsame Projekte von Künstlern und Schülern werden statt 1,5 Millionen für das gerade begonnene Schuljahr 2,5 Millionen Euro ausgegeben. Das ist aber immer noch weniger, als sie im März angekündigt hatte.

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Künstler in Schulen: Es gibt mehr Geld vom Land

Jürgen Rüttgers (CDU).

Die Zahlen verkündete Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU). Mit dem Geld könnten in diesem Schuljahr etwa 1100 Projekte mit 914 Künstlern gefördert werden, sagte er. Und: „Das Programm ist eine wichtige Säule unserer Kulturpolitik.“ Es verbinde die Förderung der Kreativität von Schülern mit der Unterstützung von Künstlern. Kreativität sei eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft.

Die Aufstockung fällt nicht so hoch aus, wie ursprünglich geplant. Im März hatte die Landesregierung angekündigt, der Etatansatz von 1,5 Millionen Euro solle mehr als verdoppelt werden.

Die Künstler erhalten ein Honorar von 2000 Euro. Außerdem werden ihnen Sach- und Fahrtkosten erstattet. Im vergangenen Schuljahr hatten sich 666 Künstler mit rund 700 Projekten an dem Programm beteiligt.

Auch für Schulen in sozialen Brennpunkten

Bei der Auswahl der neuen Projekte sei darauf geachtet worden, dass Schulen in sozialen Brennpunkten in ausreichender Zahl berücksichtigt wurden. „Wir wollen alle Kinder erreichen - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft“, sagte Rüttgers. Die Projekte stammen aus allen Kunst-Sparten. Die Bildende Kunst hat mit 410 Projekten den größten Anteil, gefolgt von Theater (217), Musik (178), Tanz (101), Film (60) und Literatur (46). 39 Projekte sind spartenübergreifend.

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